Zürichs Derby-Torschütze Assan Ceesay
«Auf Instagram habe ich die Jubel-Panne rausgeschnitten»

Nach einem halben Jahr Torflaute trifft FCZ-Stürmer Assan Ceesay wieder. Doch beim Jubeln knallt er auf seinen Rücken! Jetzt redet der Gambier vor dem YB-Spiel (16 Uhr, live im Ticker und Stream auf BLICK) über seinen Sturz.
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Matthias Dubach
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Das hätte böse enden können:FCZ-Ceesay stürzt bei Torjubel in Bande

Irgendwas muss schiefgelaufen sein. Stürmer Assan Ceesay (25) erzielt im Stadtderby gegen GC vorletzten Samstag nach einer Durststrecke von einem halben Jahr sein zweites Tor für den FCZ – doch in Erinnerung bleibt die Szene nach seinem sehenswerten Weitschuss-Tor.

Ceesay hauts auf dem Weg zur Südkurve voll auf den Sack. Statt jubelnd über die Werbebande zu springen, knallt er auf den Boden. «Ich wollte drüber springen, wie ich es schon oft gemacht habe», sagt der Gambier, «doch diesmal bin ich ausgerutscht und einfach hingefallen. Das kann mal passieren.» Er lacht.

Was für eine Jubel-Panne. Die gut und gerne auch hätte böse enden können. «Mit dem Hinterkopf bin ich nicht aufgeschlagen, nur mit dem Rücken. Das hat aber nicht weh getan. Nur am Knie hatte ich eine kleine Schürfung. Aber das Wichtigste war ja das Tor.»

«Ich habe viele Nachrichten bekommen»

Man spürt: Sein Jubel-Ausrutscher ist Ceesay etwas peinlich. Auf seinem Instagram-Account hat der Gambier im Tor-Video den Sturz sogar rausgeschnitten. «Das habe ich gemacht, weil es schon jeder mitgekriegt hat, dass ich hingefallen bin. Ich habe viele Nachrichten bekommen, alle hatten ihren Spass.»

Auch die Teamkollegen haben ihren Spass – vor allem der verletzte Benjamin Kololli, der auf Zypern mit dem Graben-Sprung auch eine Jubel-Panne hinlegte. Ceesay: «Er fragte mich: Was war denn bei dir los? Nach meiner Erklärung lachte er, weil er eine solche Situation ja selber gut kennt.»

Assan Ceesay meint vor dem YB-Spiel: «Ich habe viele Nachrichten bekommen.»
Foto: Toto Marti

FCZ-Topskorer Kololli (9 Liga-Tore) fällt aber wie Stephen Odey (8 Tore) verletzt aus. Jetzt liegen die Offensivhoffnungen am Sonntag gegen YB ganz bei Ceesay, der in Zürich nach seinem 2-Millionen-Transfer aus Lugano gegen das Etikett des Fehltransfers ankämpfen muss.

Der Gambier sagt: «Wenn Spieler ausfallen, müssen andere an ihre Stelle treten. Deshalb sind wir ein Team. Ich habe auf meine Chance gewartet und bekomme sie nun. Ich gebe alles, um der Mannschaft zu helfen.»

Ceesay will am Sonntag auch gegen YB skoren – er würde zum Jubeln wieder über die Bande springen!

FCZ-Spieler Assan Ceesay haut es vor der Südkurve auf den Rücken.
Foto: Toto Marti
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GC-Spieler Mergim Bajrami im Kampf um den Ball mit FCZ-Spieler Umaru Bangura.
Foto: Toto Marti
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
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