«Unterstützung, die ich nicht hatte»
FCZ-Legende Brecher eröffnet eigene Agentur

Gut ein halbes Jahr nach seinem Karriereende gründet Yanick Brecher eine Social-Media-Agentur für Sportler. Gegenüber Blick erzählt die FCZ-Legende, wie es dazu kam, warum er keine Auszeit benötigte und wieso er den Fussball nicht vermisst.
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Yanick Brecher (l.) hat die Social-Media-Agentur Movez gegründet.
Foto: zVg

Darum gehts

  • Nach dem FCZ-Rücktritt gründet Brecher Movez mit Headz
  • Die Agentur berät Sportler und Influencer auf Social Media
  • Brecher nahm keine Auszeit und vermisst Fussball nicht
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Björn LindroosRedaktor Sport

Im Sommer verabschiedete er sich von der Fussball-Bühne. Der langjährige FCZ-Goalie Yanick Brecher (33) beendete nach der letzten Saison seine Karriere.

Weit entfernt vom Super-League-Rummel lanciert Brecher jetzt seine Karriere nach der Karriere. Wie er am Montag vermeldet, hat er gemeinsam mit den Gründern der Social-Media-Agentur Headz eine neue Agentur namens Movez gegründet.

Die Social-Media-Agentur soll sich auf den Bereich Sport fokussieren und Athleten sowie Influencer aus der Schweizer Sportszene unterstützen.

Sport als Motivation

Wie kam es dazu? «Ich habe mich schon während der Karriere immer damit befasst, was nachher der Weg für mich sein könnte», erklärt Brecher gegenüber Blick. «Per Zufall kam ich im Sommer in Kontakt mit den beiden Gründern von Headz. Wir merkten schnell, dass wir menschlich zusammenpassen und dieselbe Vision haben.»

Dem Schweizer Meister von 2022 sei vor allem wichtig gewesen, weiter im Sportbereich tätig zu sein: «Es ist das richtige Thema für mich. Ich kann immer noch mit Sportlern zusammenarbeiten, aber auch mit Sportunternehmen. Der Sport wird mir verbunden bleiben.»

Eigene Reichweite nutzen

Brecher selbst ist vor allem auf der Social-Media-Plattform LinkedIn aktiv. Dieses Wissen will er nun weitergeben: «Ich habe mir auf LinkedIn etwas aufgebaut und habe mittlerweile eine ziemlich gute Reichweite. Das kann ich jetzt professionell machen. Ich kann Sportler ins Boot holen und ihnen helfen, dass sie die Unterstützung bekommen, die ich in meiner Karriere nicht bekommen habe.» Es gehe um professionelle Athleten, aber auch um Sportler, die sich nebenbei einen Brand aufgebaut haben.

Auf eine Auszeit nach dem Karriereende verzichtet Brecher. «Ich hatte schon immer Interessen neben dem Fussball und mich auch um andere Dinge gekümmert. Ich habe schon früh einen Einblick ins Unternehmertum bekommen.»

Grümpi und Goalie-Camp

Den Fussball vermisse der 367-fache FCZ-Goalie bisher nicht: «Grundsätzlich habe ich es nicht einmal bereut, dass ich aufgehört habe. Ich merke, dass ich den richtigen Moment gefunden habe. Ich kann mir die Spiele auch gut ansehen, ohne auf dem Platz stehen zu wollen. Als Ambassador besuchte ich bereits einige Heimspiele.»

Und es öffnen sich auch neue Türen, wie ein Grümpelturnier mit Freunden im Sommer oder ein Goalie-Camp mit 24 jungen Torhütern, das Brecher kürzlich leitete.

Trotz der schwierigen letzten Saison – Brecher verlor seinen Stammplatz im FCZ-Tor – blickt Brecher mit positiven Gefühlen zurück: «Ich schaue mehr auf meine ganze Karriere als auf die letzten sechs Monate. Ich bin sehr dankbar für alles, was ich erlebt habe. Die Höhen und die Tiefen.»

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
5
Servette FC
Servette FC
11
2
16
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
11
-4
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
11
-1
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
11
-13
9
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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