Wieder die Schulter
Leichte Entwarnung bei FCSG-Witzig

Wie lange Christian Witzig ausfallen wird, wer ihn ersetzen könnte und was für und was gegen einen Punktgewinn der St. Galler im Wankdorf spricht: Hier kommt das Espen-Inside.
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Im Cup gegen Rappi muss Christian Witzig mit einer Schulterverletzung vom Feld.
Foto: Mike Wiss/freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Die News der Woche

Die Verletzung von Christian Witzig. Der bleibt beim 2:0-Sieg im Cup kurz vor Schluss liegen, weil ihn Rappi-Spieler Valon Hamdiu im Mittelfeld komplett unnötig über den Haufen mäht. Wie schon vor einem Jahr wurde die Schulter in Mitleidenschaft gezogen, während Witzig damals operiert wurde, kommt er nun aber mit dem Schrecken davon. Die Schulter sei aus- und dann wieder eingekugelt. Beim FCSG rechnet man mit einem Ausfall von bis zu vier Wochen. Gut möglich aber, dass der einfache Nationalspieler früher auf den Rasen zurückkehren wird.

Die grosse Frage

Wer ersetzt Christian Witzig? In die Karten blicken lässt sich FCSG-Coach Enrico Maassen vor dem Duell mit YB nicht. Auf die Frage, ob Innenverteidiger Chima Okoroji auf die linke Schiene wechseln könnte, antwortet der Mann aus Wismar: «Das ist eine Möglichkeit. Es kann aber auch sein, dass Mihailo Stevanovic oder Joel Ruiz diesen Part übernehmen.» Auch schon auf links gespielt hat Enoch Owusu, doch der ehemalige Inter-Junior ist verletzt.

Gesagt ist gesagt

«Das ist der Fluch der guten Tat!», antwortet Maassen auf die Feststellung, dass man zuletzt beim 1:0-Sieg gegen Lausanne offensiv nicht hat überzeugen können. «Es reicht nicht mehr, normal zu gewinnen, es muss auch Spektakel sein», so der FCSG-Coach. Dass seine Elf grundsätzlich attraktiven, intensiven Fussball bietet, zeigt ein Blick auf die Statistik. Zusammen mit YB stellen die Espen jene Elf mit den meisten Ballberührungen im gegnerischen Strafraum.

Die Blick-Prognose

Ein Blick auf die Zahlen genügt, um einen Favoriten zu küren. YB hat sowohl in Sachen erwartbare Tore als auch in erwartbaren Punkten die Nase vorn. Und verfügt über das individuell besser besetzte Kader. Für die Espen spricht, dass man in der Super League seit März 2025 nicht mehr auf Kunstrasen verloren hat. Und zuletzt im Wankdorf einen grossen Erfolg feiern konnte: «Wir haben positive Erinnerungen an dieses Stadion, weil wir dort Cupsieger wurden. Drum können wir einen Tacken selbstbewusster ins Spiel gehen», sagt Innenverteidiger Tom Gaal.

Mögliche Aufstellung

Zigi; Gaal, Stanic, Okoroji; Daschner; Vandermersch, Görtler, Boukhalfa, Stevanovic; Hunziker, Baldé.

Wer fehlt?

Ambrosius, Besio, Efekele, Neziri, Owusu, Weibel, Witzig (alle verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach zehn Runden:

  1. Hunziker 4,2
  2. Vandermersch 4,0
  3. Baldé 4,0
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Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich wird das Spiel leiten. Im VAR-Raum sitzt Fedayi San.

Der Gegner

YB hat mit Samuel Essende den treffsichersten Stürmer der Liga in seinen Reihen. Die Berner erzielten in zehn Runden 33 Tore und sind noch ungeschlagen. Ihre Offensive macht sie zum Favoriten, doch 18 Gegentore zeigen: Hinten bleibt YB verwundbar. Hier gehts zum YB-Inside.

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11.

Runde

  • Sa., Servette – Vaduz, 18.00 Uhr
  • Sa., FCZ – Luzern, 18.00 Uhr
  • Sa., YB – St. Gallen, 20.30 Uhr
  • So., Thun – Lugano, 14.00 Uhr
  • So., Basel – GC, 16.30 Uhr
  • So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr
Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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