FCL-Goalie ist sehr beliebt
Luzern im Müller-Fieber

Die gegnerischen Stürmer zittern vor FCL-Goalie Marius Müller. Spielt er so weiter, dürfte es für Luzern schwierig werden, den Deutschen im Sommer zu halten.
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Bei dieser Szene jubeln die YB-Fans schon, am Ende aber feiern die Luzerner um Goalie Marius Müller (l.).
Foto: keystone-sda.ch
Marco Mäder

Die YB-Fans haben in der Swissporarena schon losjubeln wollen, als Moumi Ngamaleu am Samstag in der 56. Minute alleine vor FCL-Goalie Marius Müller an den Ball kommt. Doch die Berner verstummen, setzt der YB-Stürmer den Ball doch tatsächlich aus bester Distanz einen Meter am Gehäuse vorbei.

Letztlich jubeln die Luzerner. Sie gewinnen 2:0 gegen den Meister und feiern ihren Goalie. Die gegnerischen Stürmer hätten halt Angst vor dem 1,92m-grossen Hünen aus Deutschland, so das Stadiongeflüster nach der Partie. Einmal mehr zeigt Müller eine fehlerfreie Leistung, spielt zum fünften Mal zu Null. Und wird von den Fans geehrt. Gegen YB hallt laut ein Müller-Song von den Rängen. Die Innerschweiz im Müller-Fieber.

Letzten Sommer von Leipzig aus der Bundesliga gekommen, hat der 26-Jährige beim FCL einen Vertrag bis 2022. Spielt er aber so weiter, dürfte es für Sportchef Remo Meyer schwierig werden, Müller zu halten. Kommt dazu, dass der Deutsche zusammen mit seiner Frau Vivien in seiner Heimat ein Haus baut. Müssen sich die FCL-Fans Sorgen machen, dass Müller deswegen im Sommer abhaut und ins neue Haus ziehen wird? «Nein, müssen sie nicht», sagt der Keeper. «Wir bauen bei mir zuhause, wo ich so oder so früher oder später nach meiner Karriere hinziehen werde. Das ist für unsere Zukunft. Nach dem Fussball.»

Zusammen mit Viviens Eltern bauen die Müllers zwischen Mannheim und Frankfurt. «Frankfurt hat mit Kevin Trapp ja schon einen guten Torhüter. Und Mannheim liegt in der Nähe von Hoffenheim. Auch die TSG ist gut besetzt», scherzt Müller und lacht.

Vorerst bleibt er also. Vorerst können die Luzerner auf ihre starke Nummer 1 zählen. Kommenden Sonntag gehts zum schwierigen Auswärtsspiel gegen Xamax. Ob die Neuenburger Stürmer ebenfalls vor Müller zittern?

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