Beim letzten Heimspiel
Frick erst von FCL-Fans beschenkt – dann von FCZ-Huber

In Unterzahl schlägt Luzern den FCZ mit 1:0. Beim letzten Heimspiel von Mario Frick als FCL-Coach ereignet sich die spielentscheidende Szene in der 70. Minute.
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Sichtlich gerührt verabschiedet sich Mario Frick in der Swissporarena von den FCL-Fans.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Nach viereinhalb Jahren als FCL-Trainer ist für Mario Frick im Sommer Schluss. Und der Liechtensteiner verabschiedet sich mit einem 1:0 vor dem eigenen Anhang.

Dabei kann sich Frick bei FCZ-Goalie Silas Huber (20) bedanken. Das Zürcher Eigengewächs sieht beim einzigen Treffer des Abends besonders unglücklich aus. Der Schuss von Oscar Kabwit flutscht ihm durch die Beine und kullert ins Tor zur Luzerner Führung.

Reagieren kann der FCZ nicht darauf. Nicht einmal in Überzahl nach Freimanns Roter Karte. So jubelt am Ende Luzern. Und Frick.

Die drei Punkte sind dabei nicht einmal das einzige Geschenk. An der Seitenlinie präsentiert er sich mit einer dunkelblauen Bomberjacke, die er von der aktiven Fanszene als Abschiedsgeschenk erhalten hat.

Das Tor

70. Minute, Oscar Kabwit, 1:0. Silas Hubers missglückter Befreiungsschlag landet bei Kabwit. Danach greift Luzern über die rechte Seite an. Tyron Owusus Pass ins Zentrum erreicht Kabwit, der bei seinem Abschluss Glück hat, dass der Ball Huber zwischen den Beinen durchflutscht.

Die Stimmen

Mario Frick (FCL) gegenüber Blue: «Wir hatten zu Beginn Mühe. Man hat gemerkt, dass der FCZ seit Langem wieder mal ohne Druck spielte. In der zweiten Halbzeit gingen wir verdient in Führung. Das war ein erkämpfter Sieg. Einen schöneren Abschied hätte ich mir nicht vorstellen können. Ich habe mich von Tag eins an hier von den Fans wertgeschätzt gefühlt.»

Der Beste

Oscar Kabwit. Schenkt den Luzernern einen Sieg und seinem Trainer das perfekte Abschiedspräsent in der Swissporarena.

Der Schlechteste

Philippe Kény. Der FCZ-Stürmer ist nie in der Partie drin. Carlos Bernegger erlöst ihn nach einer Stunde und nimmt ihn vom Platz.

Das gab zu reden

Für Mario Frick ist die Partie gegen den FCZ das letzte Heimspiel als Luzern-Coach. Und für sein letztes Mal an der Seitenlinie in der Swissporarena zeigt er sich in einer speziellen dunkelblauen Jacke. Ein ganz schmuckes Ding. Es ist ein Abschiedsgeschenk der aktiven FCL-Fanszene. Und auch Fricks Spieler laufen in einem anderen Shirt auf als sonst in dieser Saison. Dabei handelt es sich um das Trikot der nächsten Saison, welches im Rahmen dieses Spiels offiziell präsentiert wurde.

Die Schiris

Désirée Blanco (Schiedsrichterin), Noël Lötscher (Assistent), Mirco Bürgi (Assistent), Nico Gianforte (VAR). Trotz mehrfacher Aufregung an der Seitenlinie begeht das Schiri-Gespann keine Fehler. Freimann-Rot nach VAR-Check ist die einzige richtige Entscheidung.

Die Fans

12'190 Fans sind für das letzte Luzerner Heimspiel in die Swissporarena gekommen. Das liegt leicht über dem diesjährigen Saisonschnitt von 11'620 Fans.

So gehts weiter

In der 38. und zugleich letzten Runde kriegt es Luzern auswärts mit dem FC Winterthur zu tun, dessen Abstieg in die Challenge League seit Dienstagabend feststeht. Der FCZ misst sich zum Saisonabschluss zu Hause mit Servette. Beide Partien finden am kommenden Samstag (18 Uhr) statt.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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