Darum gehts
- Asane Sow glänzt bei Basels 4:2-Sieg gegen Thun im Joggeli
- FCB holte ihn im Sommer aus Italien
- Sow direkt an allen vier Basler Toren beteiligt
Er ist schnell, abschlussstark und offenbar auch sehr selbstkritisch. Obwohl Asane Sow (20) beim 4:2-Sieg gegen Thun gerade seine erste grosse Show im Joggeli abgezogen hat, lässt er seine Teamkollegen nach Abpfiff noch auf dem Spielfeld wissen, dass er mit seiner Leistung nicht restlos zufrieden ist. «Er hat uns gesagt, er hätte fünf Tore machen können», verrät Flavius Daniliuc.
Immerhin zwei sind es gegen Thun. Dazu zwei Vorlagen, womit der Flügelspieler an allen vier Basler Toren direkt beteiligt ist. Ob es das beste Spiel seiner noch jungen Karriere gewesen sei, will Blick nach der Partie vom Italiener wissen. «Ja, schliesslich habe ich zum ersten Mal einen Doppelpack erzielt», so Sows Antwort.
Shaqiri und Otele nur Joker
«Er ist ein Spieler, der sehr viel für unser Spiel mitbringt», findet Teamkollege Daniliuc. Und auch Stephan Lichtsteiner sagt über den Basler Neuzugang, ihm sei schnell bewusst geworden, dass er einen «interessanten Spieler» bekommen habe. Doch nicht nur die Skorerqualitäten von Sow begeistern den FCB-Coach, sondern auch dessen Defensivarbeit. «Das ist nicht mehr Alltag», so Lichtsteiner, der in seiner Startelf etwas überraschend auf Shaqiri, Otele und Metinho verzichtet.
Bei den ersten beiden habe er nach leichten Problemen im Training kein Risiko eingehen wollen, erklärt er. Zu einem Kurzeinsatz kommen sie aber trotzdem. Diesen nutzt Shaqiri eine Viertelstunde vor Schluss nach einem Eckball zum zwischenzeitlichen 3:1. Es ist sein erster Skorerpunkt in dieser Saison.
Sow kam von GC-Partnerklub
Asane Sow steht dagegen bereits bei vier und entpuppt sich bereits als Mega-Schnäppchen. Etwas mehr als eine halbe Million Franken hat der FCB im Sommer für ihn in die Serie C überwiesen. Für Pro Vercelli absolvierte Sow in den vergangenen beiden Saisons 53 Partien, immerhin sieben Tore und sieben Vorlagen sind ihm dabei gelungen.
Dass er nun so in der Super League einschlägt, wird man vor allem in Zürich mit nur wenig Freude zur Kenntnis nehmen. Schliesslich gehört Sows Ex-Klub zur Bridge Football Group, die Ende Juni die Grasshoppers übernommen hat. Doch statt die Flügelrakete innerhalb des Klubnetzwerks zu transferieren, sorgt Sow nun in Basel für Spektakel.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 3 | 9 | 9 | |
2 | BSC Young Boys | 3 | 8 | 7 | |
3 | FC St. Gallen | 3 | 2 | 7 | |
4 | FC Sion | 3 | 2 | 6 | |
5 | FC Basel | 3 | 2 | 6 | |
6 | FC Lausanne-Sport | 3 | 1 | 5 | |
7 | Servette FC | 3 | -1 | 3 | |
8 | FC Zürich | 3 | -5 | 3 | |
9 | FC Thun | 3 | -6 | 3 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 3 | -4 | 1 | |
11 | FC Luzern | 3 | -5 | 1 | |
12 | FC Vaduz | 3 | -3 | 0 |



