«Jeder Gegner muss im Joggeli Angst haben»
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FCB-Quintillà:«Jeder Gegner muss im Joggeli Angst haben»

FCB-Quintillà mit Kampfansage
«Wir wollen Meister werden»

Als er mit St. Gallen ins Joggeli kam, hatte er Angst. Nun will Jordi Quintillà (27) mit dem FCB Titel feiern.
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Zum ersten Mal beim FCB im Training: Jordi Quintillà.
Foto: Andy Mueller/freshfocus
Stefan Kreis

Es ist Mitte März, als Blick den Transfer von Jordi Quintillà zum FC Basel als fix vermeldet. Die offizielle Bestätigung aber kommt erst drei Monate später. Warum? «Weil ich erst noch den Cupfinal mit St. Gallen abwarten wollte, bevor wir die Öffentlichkeit informieren», antwortet Quintillà. Der Führungswechsel von Burgener zu Degen habe mit der Verzögerung nichts zu tun gehabt, so der 27-jährige Mittelfeldspieler.

Beim FCB soll er keinen Geringeren als Luca Zuffi ersetzen, der fast 300 Spiele für Rotblau absolvierte, dessen Vertrag aber nicht verlängert wurde. Quintillàs Ziel? «Meister werden! Wir sind der FC Basel und müssen wieder die Nummer 1 in der Schweiz sein.»

Mit St.Gallen ärgerte er Basel

Dass es in den letzten Jahren nicht so war, lag unter anderem an ihm. Als St.Gallen-Captain ärgerte er die Bebbi ein ums andere Mal, von den letzten sechs Duellen im Joggeli konnte der FCB bloss eines gewinnen. Dabei hatte Quintillà vorallem zu Beginn seiner Zeit in der Super League grossen Respekt vor der Kulisse im St.Jakob-Park. «Wir hatten Angst, hier zu spielen. Wie jede Mannschaft Angst haben muss. Das muss auch in Zukunft so bleiben.» Es sei «ein Traum» in diesem Stadion spielen zu dürfen, so Quintillà.

Der Abschied aus St.Gallen? Sei ihm leicht gefallen. Weil seine Teamkollegen ihm den Wechsel von Herzen gegönnt hätten. In Basel verdient der Spanier ein Vielfaches von jenem Lohn, den er in der Ostschweiz kassierte.

Und er soll – wie in St.Gallen – im zentralen Mittelfeld die Fäden ziehen. Wohl an der Seite von Aggressivleader Taulant Xhaka, der nach seiner Knieverletzung wieder voll trainieren kann.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
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