FCB-Leihgabe lässt Lugano schon jubeln
Ajetis Gruss nach Basel – und Lichtsteiners knappe Antwort

Im ersten Spiel nach seinem Leih-Wechsel nach Lugano schiesst Albian Ajeti die Tessiner zum Sieg gegen Servette. Im zweiten Spiel kommt es nun bereits zum Wiedersehen mit dem FCB.
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Albian Ajeti kann schon in seinem ersten Spiel gemeinsam mit Renato Steffen jubeln.
Foto: Michela Locatelli/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Albian Ajeti schiesst FC Lugano zwei Tage nach Wechsel zum Sieg
  • Seit Oktober 2025 nur ein Tor für FCB, jetzt bereits eins für Lugano
  • Letzte Saison: 5 Tore in 45 Spielen
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Lucas WerderReporter Fussball

Albian Ajeti (29) will noch nicht sprechen. Mit seinem Traum-Einstand für den FC Lugano hat die FCB-Leihgabe aber eigentlich schon genug gesagt. Zwei Tage nach seinem Wechsel ins Tessin reichen dem Stürmer 23 Minuten, um seinen neuen Klub in der Nachspielzeit zum 1:0-Sieg gegen Servette zu schiessen.

Während Ajeti schweigt, spricht Renato Steffen ausführlich über seinen ehemaligen und neuen Teamkollegen, den er seit gemeinsamen Zeiten beim FCB kennt. «Als sein Name gefallen ist, hat man mich auch gefragt, was er für ein Typ ist», erzählt der Lugano-Captain. «Ich habe dem Klub gesagt, dass wenn wir Tore brauchen, Albian der Richtige ist.»

Ihm sei aber auch bewusst gewesen, dass sich Ajeti zuletzt in einer schwierigen Situation befunden habe. «Wir haben darum versucht, ihn schnell bestmöglich zu integrieren. Das ist uns ganz gut gelungen», so Steffens Urteil.

«Auf ihn kann man sich verlassen»

Dem pflichtet sein Trainer bei. «Wir brauchen hier in Lugano Spieler, die hungrig sind. Und er ist geradezu gierig darauf, zu spielen», sagt Mattia Croci-Torti. Weil Ajeti länger nicht mehr 90 Minuten gespielt habe, sei die körperliche Verfassung des Stürmers noch nicht wieder top. «Aber die Statistiken über seine gesamte Karriere zeigen, dass man sich auf ihn verlassen kann.»

Darum dürfte der Neuzugang auch am kommenden Sonntag, wenn es vier Tage nach seinem FCB-Abgang bereits zur Rückkehr ins Joggeli kommt, mindestens zu einem Kurzeinsatz kommen. «Vielleicht muss ich ihn sogar ein wenig bremsen», so Croci-Torti und stellt damit klar, dass Ajetis Leihvertrag keine Klausel enthält, die ihm einen Einsatz gegen seinen Stammklub verbieten würde.

Nur ein FCB-Tor seit Oktober

Der ehemalige Super-League-Torschützenkönig wird mit einer grossen Portion Extramotivation nach Basel zurückkehren. Nur 35 Einsatzminuten hat er beim FCB in dieser Saison bekommen. Zuletzt stand er zweimal nicht einmal mehr im Kader. Nachdem Trainer Stephan Lichtsteiner (42) zu Saisonbeginn Ajeti noch für seine «überragende Vorbereitung» gelobt hatte, kritisierte er zuletzt die «nonverbale Kommunikation» des Angreifers. «Freut mich für ihn», so Lichtsteiners kurze Antwort nach der Basler 1:2-Niederlage gegen Sion, als er auf den Treffer seines Ex-Spielers angesprochen wird.

Allerdings hatte Ajeti in den vergangenen Monaten auch wenig sportliche Argumente geliefert, um konstant auf ihn zu setzen. Die letzte Saison beendete er mit fünf Toren in wettbewerbsübergreifend 45 Spielen. Seit vergangenem Oktober hat er ein einziges Mal für den FCB getroffen. Diese Marke hat er im Tessin nach zwei Tagen bereits eingestellt.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
5
11
15
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
6
12
14
3
FC Basel
FC Basel
6
2
10
4
FC Sion
FC Sion
5
2
9
5
FC Luzern
FC Luzern
6
-3
8
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
5
-1
7
7
FC Thun
FC Thun
5
-5
7
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
6
-1
6
9
FC Zürich
FC Zürich
6
-7
6
10
Servette FC
Servette FC
5
-2
4
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
5
-5
4
12
FC Vaduz
FC Vaduz
6
-3
3
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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