«Letzte Saison super, jetzt wieder fast alles scheisse»
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Shaqiri zieht Bilanz:«Letzte Saison super, jetzt wieder fast alles scheisse»

«Ansatzchancen»
Lichtsteiner will trotz Horror-Saison nicht schwarzmalen

Der FC Basel kassiert in Lugano eine 0:4-Klatsche und beendet die Saison enttäuschend auf Platz fünf. Trainer Lichtsteiner sieht dennoch gute Ansätze, während Shaqiri die Spielzeit als «nicht FCB-würdig» bezeichnet.
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Grosse Enttäuschung beim FCB nach einer enttäuschenden Saison.
Foto: Michela Locatelli/freshfocus
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Lucas WerderReporter Fussball

Im Mai 2025 tüteten die Basler in Tessiner Cornaredo dank eines 5:2-Spektakels den Meistertitel ein. Ein Jahr später wird der FCB an gleicher Stelle mit einer 0:4-Packung in die Sommerpause geschickt. «Das widerspiegelt unsere Saison. Dieses Spiel war das Tüpfelchen auf dem i», fasst es FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner zusammen.

Schon zur Pause liegen die Basler nach zwei schwach verteidigten Standardtoren mit 0:2 zurück, zweimal trifft Behrens per Kopf. Das Spiel ist damit bereits entschieden. Steffen und Joker Koutsias sorgen nach der Pause nur noch für die grosse Cornaredo-Abschiedsparty. Ab der kommenden Saison empfängt Lugano seine Gegner in der direkt daneben errichteten AIL-Arena.

Lichtsteiner sieht gute Ansätze

Auf Basler Seite herrscht ein Jahr nach der eigenen grossen Feier weiterhin Katerstimmung. Ein Jahr nach dem Doublegewinn gleicht die FCB-Mannschaft einem Trümmerhaufen. Die Niederlage gegen Lugano ist die fünfte Pleite in den letzten sechs Saisonspielen. Trotzdem sieht Lichtsteiner den Auftritt seines Teams nicht nur kritisch: «Wir waren wieder einmal gut im Spiel und haben zwei, drei Ansatzchancen. Dann verlieren wir dumm den Ball und bekommen wir das 0:1 nach einem Eckball», so der FCB-Coach. Nach dem 0:2 zur Pause habe seinem Team dann der nötige Biss gefehlt, um sich noch einmal ins Spiel zurückzukämpfen.

Xherdan Shaqiri, der erst in der Schlussphase eingreifen darf, hat deutlich mehr Mühe, den letzten Basler Auftritten etwas Positives abzugewinnen. «Letzte Saison war alles super, diese Saison war fast alles wieder scheisse. Das war nicht FCB-würdig!», bringt es Shaqiri auf den Punkt.

Nur weil YB zeitgleich gegen Sion in der Nachspielzeit zwei Punkte liegenlässt, beendet Basel die Saison auf Platz fünf. Eine riesige Enttäuschung ist aber auch das. «Jetzt müssen wir die Saison analysieren und nach dem Sommer wieder anders aufzutreten», fordert Shaqiri. Das sieht auch Lichtsteiner so, der bereits an die neue Saison denkt: «Jetzt gilt es eine kompromisslose Vorbereitung zu planen, damit wir mit einer anderen Art und Weise aus den Startlöchern kommen.» Damit das gelingt, wartet aber noch viel Arbeit auf den FCB-Trainer. Das hat der desolate Saisonabschluss in Lugano noch einmal unterstrichen.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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