Das sagt Oberlin zu seinem Assist
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Oberlin nach FCB-Sieg:«Ich glaube weiterhin an den Titel»

FCB-Comeback nach 567 Tagen
Das sagt Oberlin zu seinem Assist

Nach rund 18 Monaten gibt 4,6-Mio.-Mann Dimitri Oberlin sein Comeback im FCB-Dress. Es ist ein Versprechen für die letzten acht Super-League-Runden.
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Dimitri Oberlin gibt gegen Xamax sein FCB-Comeback.
Foto: imago images/Sports Press Photo
Stefan Kreis

Es ist Freitagabend, acht Uhr, als Marcel Koller jenen Anruf bekommt, der Dimitri Oberlin einen Kaderplatz gegen Xamax verschafft. «Ruedi Zbinden hat mich angerufen und mir mitgeteilt, dass Dimitri spielberechtigt ist», sagt der FCB-Trainer.

567 Tage nach seinem letzten Auftritt im FCB-Dress gibt Oberlin sein Comeback. Nach rund einer Stunde kommt der 22-Jährige für Captain Valentin Stocker und sorgt mit seinem Speed eins ums andere Mal für Verwirrung beim Gegner. «Er ist unberechenbar», sagt Koller und zeigt sich zufrieden mit der Leistung seines Flügels. «Er hat das gut auf den Platz gebracht, vor allem sein Assist vor dem 2:0 war hervorragend.» Mit einer scharfen Hereingabe bedient er Brasil-Stürmer Cabral.

Es ist Oberlins erste Torbeteiligung für Basel seit fast zwei Jahren. 59 Pflichtspiele hat der 4,6-Mio.-Mann für den FCB bislang absolviert. Elf Tore und drei ­Assists lautet seine ­Bilanz. Zum Vergleich: Nur Alex Frei war in der Geschichte des FC Basel noch teurer als Oberlin. Dieser kommt in 167 Pflichtspielen auf sagenhafte 156 Torbeteiligungen. Eine Quote, die Oberlin nicht mehr erreichen wird.

Oberlin macht den Unterschied

Gleichwohl ist sein Comeback eine gute Nachricht für die Bebbi. Die haben seit den Abgängen von Okafor, Bua und Zhegrova massive Probleme auf den Flügeln, gegen Xamax gibt mit Lirik Vishi (19) ein Eigengewächs sein Startelf-Debüt. Mit Elis Isufi (20), der den verletzten Silvan Widmer ersetzt, und mit Yannick Marchand (20), der für Cömert (Nasenbeinbruch) kommt, schmeisst Koller zwei weitere Nachwuchstalente ins kalte Super-League-Wasser.

Das Trio macht seine Sache gut, auch wenn Xamax vor allem in der ersten Halbzeit kein Gradmesser ist. «Skandalös» seis gewesen, sagt Goalie Walthert. Nach Wiederanpfiff aber haben die Neuenburger plötzlich Chancen zum Ausgleich.

Dann kommt Oberlin und sorgt dafür, dass der FCB am Ende doch noch Oberwasser behält. Ob er noch an den Meistertitel glaube, wird der 1-malige Schweizer Nationalspieler gefragt. «Ja, wir sind der FC Basel», entgegnet Oberlin. Die Antwort kommt fast so schnell wie sein Antritt vor dem 2:0.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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