«Müssen sich zeigen»
FCB-Trainer nimmt Führungsspieler in die Pflicht

Nach dem Fehlstart gegen Vaduz (0:3) wird der neue FCB-Trainer Slavisa Jokanovic (58) im Cup von Nyon gefordert. Auf Straftrainings hat er nach dem Debakel im Ländle verzichtet.
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Auf Slavisa Jokanovic wartet in Basel weiterhin viel Arbeit.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Darum gehts

  • Basel trifft nach dem 0:3 in Vaduz im Cup auf Nyon
  • Nyon ist Letzter, reist aber mit dem 2:1 gegen Aarau an
  • Jokanovic straft nicht, sucht Stabilität und Leader
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Lucas WerderReporter Fussball

Stade de Colovray, September 2024. Es ist der erste grosse Moment von Xherdan Shaqiri (35) seit seiner Rückkehr zum FCB. In der 2. Cup-Runde beissen sich die Basler an Stade Nyonnais 120 Minuten lang die Zähne aus – bis Shaqiri in der Nachspielzeit der Verlängerung im Strafraum gefoult wird und den FCB mit dem fälligen Penalty in den Achtelfinal schiesst.

Dreimal sind Basel und Nyon im Cup bislang aufeinandergetroffen. Jedes Mal war es eine enge Kiste. Und die dürfte es auch am Freitagabend werden. Zwar stehen die Waadtländer abgeschlagen am Tabellenende der Challenge League, doch gerade rechtzeitig vor dem Duell gegen Basel haben sie am vergangenen Freitag gegen Aarau (2:1) den ersten Saisonsieg eingefahren.

Mit deutlich weniger positiven Gefühlen blickt man beim FCB auf das letzte Wochenende zurück. Im ersten Spiel unter Slavisa Jokanovic (58) setzte es eine 0:3-Pleite in Vaduz. «Ich bin sehr frustriert», blickt der neue Basler Trainer am Donnerstag noch einmal auf sein missglücktes Debüt zurück. Für gewöhnlich würde ein Trainerwechsel innerhalb eines Teams neue Energie freisetzen. «Das hat gegen Vaduz aber nur für die ersten 15 Minuten gereicht», so Jokanovic.

«Wir sind in einer Krise»

Trotz des blamablen Auftritts im Ländle habe er diese Woche auf Strafeinheiten verzichtet und auch sonst an seinem Trainingsplan festgehalten. «Es geht nicht darum, Dinge zu verändern. Es geht darum, die Stabilität wiederzufinden», erklärt der Serbe. «Wir sind in einer Krise und müssen alles dafür tun, damit es wieder in eine positive Richtung geht.»

Dabei nimmt Jokanovic aber nicht nur sich selbst in die Pflicht, sondern auch seine Mannschaft. Und vor allem auch die Führungsspieler. «Wir sind in einer Situation, in der sich die Leader zeigen müssen», fordert er. Aktuell falle es ihm aber schwer, diese auf und neben dem Platz auszumachen. «Aber wir müssen sie finden», so Jokanovic. Auch wenn der FCB-Trainer Shaqiris Namen nicht explizit nennt, scheint klar, dass er von seinem Captain deutlich mehr erwartet als beim 0:3 gegen Vaduz.

Vor zwei Jahren hat Shaqiri gegen Nyon geliefert. Und diesen Freitag?

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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