Trotz FCB in Hochform
FCB-Trainer Celestini will in der Nati-Pause richtig anpacken

15 Punkte hat der FCB in den letzten sechs Spielen gesammelt. Trainer Fabio Celestini erklärt, warum die Länderspiel-Pause trotzdem zum richtigen Zeitpunkt kommt.
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Fabio Celestini ist mit dem FCB im Hoch.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der FCB hat fünf der letzten sechs Spiele gewonnen
  • Basel klettert vorübergehend an die Tabellenspitze
  • Fabio Celestini will am Abwehrverhalten arbeiten
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Lucas WerderReporter Fussball

Marwin Hitz (37) ist keiner, der regelmässig die Beherrschung verliert. Doch gegen Yverdon schnappt sich der FCB-Goalie kurz vor Schluss den Teamkollegen Jonas Adjetey (20) und geigt diesem ordentlich die Meinung. Nicht aber, weil der Verteidiger gerade einen entscheidenden Gegentreffer verschuldet hätte, sondern weil sich Adjetey beim späten Yverdon-Ehrentor im Duell mit Torschütze Rodrigues viel zu passiv anstellt.

Nun mag manch einer die Reaktion von Hitz übertrieben finden, schliesslich ist der klare Basler Sieg (4:1) im Stade Municipal zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Mittelfeldspieler Leon Avdullahu (20) findet aber: «Marwin hat sich völlig zurecht aufgeregt!» Das Verhalten von Hitz und die Aussage von Avdullahu zeigen, wie sich beim FCB die eigene Erwartungshaltung in den letzten Wochen nach oben geschraubt hat. Nach einem Auf und Ab zum Saisonstart haben die Basler endlich die nötige Konstanz gefunden. Aus den letzten sechs Ligaspielen stehen fünf Siege auf dem Konto.

Leader für zwei Stunden

Als Folge der starken Serie klettert der FCB nach dem Sieg in Yverdon vorübergehend an die Tabellenspitze. Zwar werden die Basler nur zwei Stunden später bereits wieder vom FCZ abgelöst, trotzdem betont Celestini die Wichtigkeit der Kurzzeit-Tabellenführung. «Wenn du die Möglichkeit hast, Erster zu sein, musst du diese nutzen. Den FCB auf dieser Position zu sehen, gibt den Spielern viel Selbstvertrauen», so der Trainer.

Kommt die Länderspielpause da nicht zum genau falschen Zeitpunkt? «Nein, wir müssen dringend noch zwei bis drei Sachen verbessern», erklärt Celestini. Vor allem mit dem Abwehrverhalten seines Teams ist der Lausanner noch nicht restlos zufrieden. «Schon gegen Winterthur haben wir kurz vor Schluss viel zu einfach ein Gegentor kassiert», ärgert sich der Basler Trainer.

19 Tore seit der letzten Nati-Pause

Dass Celestini weiss, an welchen Schrauben er drehen muss, hat er bereits bewiesen. Vor der letzten Länderspielpause hatten die Basler in vier Partien in Liga und Cup kein einziges Tor aus dem Spiel heraus erzielt. Darum hatte der FCB-Trainer vor dem zweiwöchigen Meisterschaftunterbruch angekündigt, den Fokus auf das Zusammenspiel auf den letzten 20 Metern vor dem gegnerischen Tor legen zu wollen.

Seither läuft der Basler Offensivmotor auf Hochtouren. 19 Tore hat der FCB in den fünf Spielen seitdem erzielt. Gelingt es Celestini, in den kommenden spielfreien Tagen auch an seiner Abwehr so erfolgreich herumzuschrauben, wird Marwin Hitz in Zukunft noch seltener aus der Haut fahren müssen.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
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9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
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