Durch diesen Hammer geht der FCL in Führung
2:15
GC verliert gegen Luzern:Durch diesen Hammer geht der FCL in Führung

Fans entern Letzi-Tribüne
Ist dies das Ende von GC-Trainer Fink?

«Ob ich der Richtige bin? Das müssen wir mit dem Präsidenten erst analysieren.» Die Abschiedsworte von GC-Trainer Fink? Die Fans schäumen!
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GC-Trainer Thorsten Fink sieht das Unheil kommen.
Foto: Keystone
Max Kern
Max KernSportjournalist

Nach der kämpferisch einwandfreien Leistung beim 1:1 in Thun fällt GC am Samstag wieder in den lethargischen Abstiegsmodus. Die Fans sind schon vor dem Ankick stinksauer. Die Fankurve bleibt leer. Die heissesten GC-Anhänger entern die Haupttribüne.

Sie skandieren: «Wir sind GC! Was seid ihr?» Gemeint ist die Chefetage. Und natürlich auch die Spieler. Die bekommen auch nach der 1:3-Demütigung ihr Fett ab.

«Fans haben zu 100 Prozent recht»

Verständlich, findet der gestrige Captain Heinz Lindner: «Natürlich haben uns die Fans zu verstehen gegeben, dass sie in der ersten Hälfte den Kampf vermisst haben. Und dass wir uns für GC zerreissen sollen. Das hat man von uns in der ersten Hälfte wirklich nicht gesehen. Die Fans haben zu 100 Prozent recht. Ich habe ihnen gesagt, dass wir nun alle am gleichen Strick ziehen müssen. Wir haben die Grundvoraussetzung für den Abstiegskampf, nämlich den Kampf, vermissen lassen.»

Filigrantechniker Holzhauser, noch nie ein Kämpfer vor dem Herrn, lässt am Strafraum einen Ball abprallen. Schulz sagt Danke. 0:1 nach 16 Minuten. Schneuwly schiesst seelenallein Goalie Lindner an, im zweiten Versuch klappts. 0:2 nach 23 Minuten. Fink reagiert zur Pause mit einem Doppelwechsel. Holzhauser und Kamber raus, Djuricin und Sigurjonsson (erstmals in diesem Jahr) rein. Nach einer Ecke von Ravet kommt Rhyner mit dem Kopf ran. Ajeti stochert den Ball rein.

Die Hoffnung lebt nur fünf Minuten. Schneuwly schiesst Ajeti an. Eigentor. 1:3. Das Aus für Fink? Präsident Stephan Anliker steht beim Schlusspfiff neben der Bank, schüttelt seinem Trainer die Hand.

Lindner sagt: «Wir trainieren Woche für Woche sehr gut. Der Trainer erreicht uns. Er hat uns auch für das Spiel gegen Luzern gut eingestellt. Wir machten uns vor dem Match in der Kabine heiss. Und dann liefern wir eine solche erste Halbzeit. Das macht uns und den Fans Schmerzen.»

«Habe die Kraft noch»

Fink: «Wir wollten gegen Luzern den Turnaround schaffen. Darum ist die Enttäuschung sehr gross. Aber ich glaube, die Mannschaft hat die Klasse, das Ding noch rumzudrehen. Der Verein verhält sich mir gegenüber sehr fair. Man muss jetzt natürlich etwas ändern.»

Branchenüblich den Trainer wechseln? Fink: «Ob ich der Richtige bin, werden wir mit dem Präsidenten analysieren. Ich habe die Kraft noch. Aber ich bin lange genug im Geschäft.» Klingt nicht sehr optimistisch ...

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