Fan-Liebling steht hinten an
Ist Lindrit Kamberi beim FCZ in Ungnade gefallen?

Das Aus im Cup war für den FCZ schwer zu verdauen – und ausgerechnet jetzt kommt der Tabellenführer. Und das mit einer miserablen Bilanz: Gegen St. Gallen hat man im Letzi zuletzt im April 2023 gewonnen. Die News gibts im FCZ-Inside.
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Im August posierte Lindrit Kamberi für Blick auf dem Trainingsplatz. Er ist eine Schlüsselfigur beim FCZ.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCZ-Trainer van der Gaag spricht über Cup-Pleite und St.-Gallen-Fluch
  • Kamberi verliert Stammplatz, Comenencia steht vor der Sonne
  • Van der Gaag nimmt Stellung zum Fan-Liebling
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Tobias WedermannFussballchef

Die News der Woche

Der Frust und die Enttäuschung über die Cup-Pleite und das Aus gegen das unterklassige Nyon bleibt auch Tage danach spürbar gross. Man spreche immer über die negativen Dinge, stellt FCZ-Trainer Mitchell van der Gaag fest. «Wir sprechen über den Cup, die Thun-Niederlage, aber nicht über die anderen Spiele, das ist interessant.» Er könne die negativen Berichte nachvollziehen, und sie seien in gewissen Punkten auch berechtigt. Aber: «Was wäre passiert, wenn der Penalty reingegangen wäre?»

Doch hätte und wäre haben bekanntlich noch nie ein Fussballspiel gewonnen. Und deshalb wurde das Cup-Aus mit vielen Gesprächen aufgearbeitet. «Viele Leute sind verständlicherweise enttäuscht, und das bedeutet, dass wir etwas ändern müssen. Jedes Mal, wenn wir einen Erfolgsmoment haben, machen wir uns mit dem Spiel darauf wieder das Leben schwer. Dann musst du wieder von Anfang an starten und mit mehr Druck», so van der Gaag.

Die grosse Frage

Wie knackt der FCZ den St.-Gallen-Fluch? Im April 2023 haben die Zürcher das letzte Mal gegen die Ostschweizer im eigenen Stadion gewonnen. In der gesamten letzten Saison hagelte es in den Duellen gegen St. Gallen nur Niederlagen, und nun kommen sie ausgerechnet als Tabellenführer ins Letzigrund. Als mit dem FC Thun der letzte Tabellenführer zu Gast war, gab es eine 0:4-Klatsche. FCZ-Trainer Mitchell van der Gaag spricht von Extramotivation. Sowohl aufgrund der Tabellenkonstellation als auch mit Blick auf die schlechte Bilanz: «Was sie machen, machen sie sehr gut. Wenn man ihnen beim Spielen zusieht, ist es keine Überraschung, dass sie an der Tabellenspitze sind.»

Gesagt ist gesagt

«Es ist das Leben eines Trainers, dass er nach negativen Ergebnissen solche Fragen bekommt», sagt van der Gaag auf die Frage, ob man Penaltys geübt habe für das Cup-Spiel in Nyon. «Natürlich haben wir Penaltyschiessen trainiert.» Ob Steven Zuber nach zwei verschossenen Elfmetern im Cup weiterhin der FCZ-Penaltyschütze Nummer 1 ist, lässt van der Gaag derweil offen: «Wir werden sehen. Wir müssen das anschauen und besprechen.»

Mögliche Aufstellung

Brecher; Comenencia, Gomez, Segura, Rodic; Palacio; Phaëton, Krasniqi, Tsawa, Markelo; Zuber.

Wer fehlt?

Bangoura und Sauter sind gesperrt, Reichmuth verletzt. Vujevic fraglich.

Neben dem Platz

Ist Fan-Liebling Lindrit Kamberi beim FCZ in Ungnade gefallen? In der abgelaufenen Saison war der 25-Jährige unumstrittener Stammspieler und Leistungsträger. Seit Kamberi bei der 0:4-Niederlage gegen Thun in der Halbzeit ausgewechselt wurde, spielt er aber in den vergangenen Wochen plötzlich gar keine Rolle mehr. «Wir haben mit Livano Comenencia einen Rechtsverteidiger verpflichtet, und sobald er fit gewesen ist, haben wir ihn eingesetzt. Wir führen Gespräche mit Lindrit», erklärt van der Gaag. Und ergänzt vielsagend: «Am Schluss geht es um Entscheidungen und wie man damit umgeht, als Trainer wie auch als Spieler.» Ob dies bedeute, dass Comenencia von Anfang an als neuer Stammspieler auf der rechten Verteidigerposition verpflichtet wurde, verneint van der Gaag. «Ich mache keine solchen Versprechen.»

Hast du gewusst, dass...

Mohamed Bangoura kassierte beim 2:1-Sieg gegen Servette bereits den dritten Platzverweis des FC Zürich in dieser Saison. Das ist Super-League-Höchstwert. In der vorigen Saison kassierten die Zürcher sechs Platzverweise.

Aufgepasst auf

Seit zwei Spielen hat St. Gallens Shootingstar Alessandro Vogt (20) nicht mehr getroffen. Dabei hat er in 9 Spielen inklusive EM-Quali mit der U21-Nati schon 8 Tore erzielt. Aufgepasst, FCZ.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 6 Runden:

1. Tsawa 4,4
2. Phaëton 4,2
3. Zuber, Emmanuel beide 4,0
Hier gehts zu allen Zürcher Noten.

Der Schiedsrichter

Sven Wolfensberger leitet die Partie im Letzigrund. Lukas Fähndrich ist der VAR in Volketswil.

Der Gegner

St. Gallen schreibt schwarze Zahlen, Görtler witzelt darüber – und man fragt sich, warum der in Andwil SG aufgewachsene Cheveyo Tsawa eigentlich nicht für den FCSG spielt. Hier erscheint das FCSG-Inside.

7

Spieltag

Sa., Lugano – GC, 18 Uhr
Sa., Servette – Winterthur, 18 Uhr
Sa., FCZ – St. Gallen, 20.30 Uhr

So., YB – Thun, 14 Uhr
So., Basel – Luzern, 16.30 Uhr
So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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