«Meine Familie ist neun Stunden hierher gefahren»
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Dursun über Tor-Premiere:«Meine Familie ist neun Stunden hierher gefahren»

«Familie fuhr neun Stunden»
Kitschiger Abend für jungen Stürmer im Thuner Märchenland

Im Thuner Märchen kommen weitere Kapitel dazu. Das neuste schreibt Winter-Neuzuzug Furkan Dursun (21).
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Gute Kopfballtechnik: So erzielt Thun-Stürmer Dursun mit der Nummer 9 seinen Premierentreffer.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Thuner Winter-Zuzug Dursun hat erstmals getroffen
  • Kitschig: Das Ganze findet am Geburtstag vor der Familie aus Wien statt
  • Dazu passend ist das Winter-Wunderland in der Stockhorn-Arena
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Jetzt wirds kitschig. Mitten im Winter-Wunderland in der Stockhorn-Arena schiesst Youngster Furkan Dursun sein erstes Tor für Thun. Als der Österreicher zu seinem ersten Interview in der Schweiz erscheint, darf man auch gleich zum 21. Geburtstag gratulieren. Und weil dies ein spezieller Anlass ist, findet das ganze vor den Augen seiner von weither angereisten Familie statt. Die Geschichte wird mit einem 5:1-Kantersieg gegen GC abgerundet. Dursun muss sich schon mittendrin im Thuner Märchen fühlen.

«Meine Familie ist ungefähr neun Stunden hierhergefahren. Es ist unglaublich, dass sie da ist. Ein Extra-Schub», strahlt Dursun. Der junge 1,90-Meter-Stürmer hat seine Jugend in Wien verbracht, die meiste Zeit bei Rapid. Er ist österreichischer U21-Nationalspieler. Im Winter hat ihn der Super-League-Leader in die Schweiz gelotst.

Der designierte Rastoder-Ersatz

Erst etwa dreimal habe er im Schnee gekickt. Für Dursun ist der erste Wechsel ins Ausland aber allgemein eine grosse Umstellung. «Für ihn war es nicht einfach. Er ist sehr jung und hat auch mit dem Ramadan begonnen», sagt Trainer Mauro Lustrinelli (50) über ihn. Die Mitspieler Imeri und Matoshi fasten ebenfalls – an Spieltagen macht das Trio allerdings eine Pause. Doch in Trainings ist das Energiethema natürlich ebenfalls nicht zu unterschätzen.

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Lustrinelli sagt noch etwas: «Er ist noch sehr weit weg von seinem Potenzial und daher freuen wir uns sehr.» Eine vielversprechende Aussage, denn Dursun hat in seinen Jokereinsätzen davor bereits einen guten Eindruck hinterlassen. Er kann mit seiner bulligen Art durchaus als möglicher Rastoder-Ersatz im Sommer angesehen werden, sollte dieser den nächsten Schritt machen.

«Habe bei Rapid schon mehrmals ähnlich getroffen»

Sein Premierentor erzielt Dursun übrigens per Kopf. Kein einfacher Treffer, da er den Ball nach der Flanke gegen hinten in die weite Ecke platziert. «Ich bin bei Kopfbällen stark und habe bei Rapid mehrmals ähnliche Tore geschossen», sagt Dursun.

Der Winter-Zuzug muss seinen Geburtstag übrigens nicht alleine feiern – sondern teilt diesen zusammen mit Leonardo Bertone (32), der in Abwesenheit des gesperrten Bürki die Captainbinde trägt und das Team dirigiert.

Dank des Märchenabends ist nun klar: Wenn Thun noch vier Spiele gewinnt, ist der Meistertitel fix – unabhängig von den Resultaten der Konkurrenz. Bei jedem Punktverlust der Verfolger rückt der Meistertitel noch näher. Für Dursun dürfte sich der Wechsel aus der Weltstadt Wien ins verschneite Berner Oberland aktuell wie der Jackpot anfühlen.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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