Ex-Profi Tsawa trainiert seine Kids daheim
Diese Fussball-Familie hat ein Trainings-Stadion

Die Familie von Ex-Fussballer Dorjee Tsawa lässt sich in der Corona-Krise nicht vom Training abhalten. Es geht im eigenen Garten zur Sache!
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Wahr gewordener Kindertraum: Der Fussballplatz im Garten der Tsawas.
Foto: Zvg
Matthias Dubach

Ödes Jonglieren mit WC-Rollen in der heimischen Stube? Nicht bei der Familie Tsawa! Hier in der St. Galler Gemeinde Andwil herrschen sogar in der fussballlosen Corona-Zwangspause professionelle Trainingsbedingungen.

Drei der vier Kinder von Ex-Super-League-Profi Dorjee Tsawa (43) spielen ambitioniert Junioren-Fussball – und geniessen einerseits durch den Papa, der im FCZ-Nachwuchs Konditionstrainer ist, eine Top-Betreuung. Und die Tsawas haben im eigenen Garten auch noch einen Trainingsplatz vom Feinsten. Ein Kunstrasen, echte Tore, Ballzäune und Trainingsmaterial. Alles ist vorhanden. So lässt sich die Corona-Krise gut überstehen!

Inklusive Kraftraum im Haus

«Unser Ältester hat sich immer so einen Platz gewünscht», sagt Tsawa, der für St. Gallen, Zürich, Bellinzona, Xamax und Schaffhausen spielte. Gekickt haben die Kids auf dem Betonboden im Garten sowieso schon immer. Letzten Sommer entsteht dann mit Material aus dem Soccerdome in Glattbrugg ZH von Ex-Profi Franco di Jorio das «Trainings-Stadion» in Andwil. «Einen kleinen Kraftraum im Haus haben wir auch noch», schildert Tsawa.

Jetzt gibts auf der Edel-Anlage nach dem Homeschooling tägliche Einheiten mit Papa. Mit dabei: Sohn Cheveyo (13), der in St. Gallens U14 spielt. Tochter Shanae (10), die beim FC Winkeln und im FCSG-Nachwuchs spielt. Und Sohn Taio (5), der in der Brühler Fussballschule Krönli Kids kickt. Nur Tochter Ayumi (7) macht lieber Leichtathletik statt des Familiensports Fussball.

Doch trotz der Top-Bedingungen: Auch die Tsawas sehnen die nun greifbarer werdende Rückkehr zur Normalität herbei. «Das Homeschooling ist auch nicht ohne», sagt der Ex-Profi schmunzelnd. Er selber trifft sich seit Wochen mit seinen FCZ-Trainerkollegen nur virtuell – und würde sie gerne auf dem Heerenschürli in Zürich-Schwamendingen mal wieder persönlich treffen. Privater Platz daheim hin oder her!

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