Verein leitet Verfahren ein
Ex-FCSG-Stürmer Vogt von Heidenheim-Fan mit Tod bedroht

Alessandro Vogt wird im Netz übel beschimpft und gar mit dem Tod bedroht. Jetzt zieht sein Verein Konsequenzen und leitet ein Verfahren ein.
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Alessandro Vogt wurde im Netz übel beschimpft und gar mit dem Tod bedroht.
Foto: Freshfocus

Darum gehts

  • Ein Heidenheim-Fan beleidigte Alessandro Vogt auf Tiktok und bedrohte ihn nach dem 1:1 mit dem Tod
  • Nach internem Hinweis leitete Heidenheim ein Stadionverbotsverfahren ein und schaltete Sportradar ein
  • Der Verein sicherte Vogt die volle Rückendeckung zu und prüft mit dem Spieler rechtliche Schritte
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Björn LindroosRedaktor Sport

1:1 trennen sich Heidenheim und Energie Cottbus vor zwei Wochen. Danach kommts zum Eklat. In einem Social-Media-Video auf Tiktok beleidigt ein Fan der Heidenheimer die Mannschaft übel und schimpft über die Leistung.

Vor allem auf Stürmer Alessandro Vogt (21) geht er verbal los. Er bedroht den Schweizer im Video, das mittlerweile gelöscht ist, gar mit dem Tod.

Interner Hinweis erhalten

Jetzt zieht der Verein Konsequenzen. Wie die «Heidenheimer Zeitung» berichtet, wurde ein Stadionverbotsverfahren eingeleitet und das auf die Aufklärung digitaler Hassrede spezialisierte Unternehmen Sportradar eingeschaltet.

«Wir haben einen internen Hinweis eines FCH-Mitarbeiters erhalten. Deshalb haben wir den Beitrag sofort bei Tiktok gemeldet», so der Verein gegenüber der Zeitung. Auch Trainer Frank Schmidt (52) findet harte Worte: «So etwas geht mir komplett gegen den Strich, wenn einer meint, er muss auf Social Media Spieler vernichten und sie bedrohen. Wer mich kennt, weiss: Da bin ich bereit für jeden Kampf für meine Spieler», sagt er gegenüber dem SWR.

«Hat die volle Rückendeckung»

Für Vogt sei es das erste Mal, dass er Erfahrungen dieser Art macht. «Digitaler Hass geht natürlich an keinem Menschen spurlos vorbei. Er weiss, dass er die volle Rückendeckung von uns als Verein hat und wir ihn bedingungslos schützen», so der Verein aus der 2. Bundesliga weiter.

Ob es neben dem Stadionverbot weitere strafrechtliche Konsequenzen gibt, ist noch nicht bekannt: «Sofern uns alle Informationen vorliegen, werden wir gemeinsam mit dem Spieler entscheiden, welche rechtlichen Schritte wir einleiten werden.»

Vogt wechselte im Sommer vom St. Gallen zum Bundesligisten Hoffenheim, wurde aber noch vor der Saison in die 2. Bundesliga ausgeliehen. Für Heidenheim absolvierte er bisher sieben Spiele und erzielte dabei ein Tor.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
12
15
25
3
FC Sion
FC Sion
12
7
23
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
12
-6
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
12
-11
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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