Darum gehts
- FC Thun gewann seit 16. Dezember zehn Spiele in Serie
- Drei weitere Siege fehlen für den Super-League-Rekord des FC Basel
- PSV Eindhoven hält Europas Topwert mit 13 Siegen am Stück
Noch keinem Super-Ligisten ist es in diesem Kalenderjahr gelungen, gegen den FC Thun zu punkten. Zehn Siege haben die Berner Oberländer seit dem 4:1 gegen Winterthur am 16. Dezember aneinandergereiht.
Zum Super-League-Rekord des FC Basel aus der Saison 2003/04 fehlen noch drei weitere Siege. Werden es vier, gehört den Thunern der alleinige Rekord. Im europäischen Vergleich trocknet das Team von Mauro Lustrinelli aber sämtliche Top-Klubs ab.
Nicht einmal Giganten wie Bayern München, Real Madrid oder Barcelona haben es in dieser Spielzeit geschafft, zehn Siege in Folge einzufahren. Die Bayern starteten mit neun Erfolgen, ehe es gegen Union Berlin ein 2:2 gab. Barça holte zwischen Anfang November und Anfang Januar ebenfalls neun Siege am Stück. Und Ligarivale Real hätte gegen Osasuna vor Wochenfrist den 10. Sieg hintereinander holen können, verlor aber 1:2.
In den übrigen Top-5-Ligen Europas sind die Bestwerte noch weiter von Thun entfernt. In der Ligue 1 ist nicht PSG, sondern Lens die Nummer eins mit zwischenzeitlich acht Siegen in Folge. In der Premier League ist es nicht Arsenal oder Manchester City (beide fünf), sondern Aston Villa mit ebenfalls acht. Und in der Serie A hat Inter in der laufenden Saison schon einmal eine Serie von sieben siegreichen Spielen hingelegt, aktuell sind die Nerazzurri wieder seit sieben Partien ohne Punktverlust.
Geteilter dritter Platz in ganz Europa
Schaut man sich alle 54 europäischen Ligen an, gibt es genau zwei Teams, die die Thuner noch toppen. Die Nummer 1 ist Eredivisie-Leader PSV Eindhoven, zwischen 27. September und 17. Januar hat der holländische Klub 13 Spiele hintereinander gewonnen.
Ebenfalls noch vor dem Super-League-Spitzenreiter ist jener in Portugal, der FC Porto. Die Drachen reihten zwischen 27. Oktober und 26. Januar elf Siege aneinander.
Wie der FC Thun haben übrigens auch Vardar Skopje (Nordmazedonien), The New Saints (Wales) und Cluj (Rumänien) in dieser Saison schon zehn Spiele in Folge siegreich gestaltet. Letzterer ist allerdings in der Liga nicht Tabellenführer, sondern nur auf dem 4. Platz. Aber auch ihre Siegesserie läuft wie jene der Thuner noch.
Als Nächstes wird der FC St. Gallen am Donnerstag (20.30 Uhr) versuchen, die Thuner Serie zu durchbrechen. Die Espen sind neben Lugano die einzigen, die seit Mitte Dezember noch nicht Opfer der Thuner Walze wurden.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 27 | 33 | 64 | |
2 | FC St. Gallen | 27 | 20 | 50 | |
3 | FC Lugano | 27 | 11 | 46 | |
4 | FC Basel | 27 | 6 | 43 | |
5 | FC Sion | 27 | 9 | 41 | |
6 | BSC Young Boys | 27 | 3 | 39 | |
7 | FC Luzern | 27 | 2 | 33 | |
8 | FC Zürich | 27 | -14 | 31 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 27 | -4 | 30 | |
10 | Servette FC | 27 | -7 | 29 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 27 | -12 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 27 | -47 | 14 |






