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Er spricht von einer Scheissphase
Espen-Trainer Maassen nach Pleitenserie ratlos

Die Zahlen sind für die Ansprüche des FC St. Gallen der blanke Horror: Vierte Niederlage in den letzten fünf Ligaspielen. Wettbewerbsübergreifend die sechste in sieben Spielen. Quo vadis Espen?
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Gesenkten Hauptes verlässt St. Gallens Coach Enrico Maassen die AIL-Arena.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • St. Gallen verliert 1:4 gegen Lugano, rutscht mitten in den Strichkampf
  • Trainer Enrico Maassen nennt es eine «Scheissphase», fordert radikaleres Spiel
  • Sechs Niederlagen in sieben Spielen, nächstes Spiel gegen Basel enorm wichtig
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Alain KunzReporter Fussball

Anstatt eines geruhsamen Erreichens der Championship Group heisst es für Cupsieger St. Gallen, der die letzte Saison als Vizemeister abschloss: brutaler Strichkampf. Zusammen mit Servette und dem FCZ bilden die Ostschweizer das Grüppchen der Zehn-Punkte-Teams, wo die Teilung stattfindet. Oben die Europa- und Meisteraspiranten. Unten die Loser der Saison, bei denen es im schlimmeren Fall gegen Relegation und Barrage geht. Im weniger schlimmen Fall um … gar nichts mehr. So wie für den FC St. Gallen vorletzte Saison.

Scheissphase

Vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen – wettbewerbsübergreifend gar sechs aus sieben Matches – haben die Espen in die Bredouille gebracht. Vor dem Spiel gegen das Team, das gegen den FCSG acht Spiele lang nicht mehr hat gewinnen können, hatte Trainer Enrico Maassen noch betont, dass man die Mehrheit der zuletzt verlorenen Spiele auch hätte gewinnen können.

Nach dem Match waren die Töne ganz andere. Der Deutsche spricht von einer Scheissphase, in der man stecke. Davon, dass man radikaler spielen, radikaler verteidigen müsse. Davon, dass seine Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht online gewesen sei. «Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen, was sehr ärgerlich ist. Wir können das viel, viel besser. Wir müssen viel härter verteidigen. Etwas, das uns immer stark gemacht hat.»

Die Hoffnung auf die Nati-Pause

Individuelle Fehler seien bei ihnen momentan ein Muster, so Maassen weiter. «Jetzt haben wir noch ein Spiel gegen Basel, in welchem wir eine Reaktion zeigen müssen. Dann haben wir drei Wochen Zeit, um stabiler zu werden. Und wir hoffen, dass viele Spieler in einer besseren Verfassung zurückkommen.»

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Was St. Gallen bleibt, ist das, was notorischen Verlierern, zu denen die Espen zuletzt geworden sind, bleibt: Hoffnung. Hoffnung auf eine Besserung. Hoffnung auf eine Rückkehr zur Normalform, ohne diese fast unzähligen individuellen Fehler und verlorenen Zweikämpfe. Weil man nicht genau weiss, weshalb die in einer Häufung vorkommen, die komplett unerklärlich ist. Die harte Arbeit ist da bloss selbstverständliche Basis, auf der eine Rückkehr zur Normalität der letzten Saison aufgebaut werden kann.

Ein bisschen Humor kann nie schaden

Und vielleicht hilft auch ein bisschen Humor. Den teilen jedenfalls Maassen und sein Bezwinger Mattia Croci-Torti nach dem ungleichen Spiel. Denn, man mag es fast nicht glauben, es war der erste Sieg des Tessiner Übungsleiters gegen den Deutschen überhaupt. Im achten Anlauf! «Ich denke, Lugano ist die beste Mannschaft der Liga. Und ich denke, dass sie, wenn Mattia nicht alles falsch macht, Meister wird», sagt Maassen, als er sein Lächeln wiedergefunden hat. Der Tessiner hingegen freut sich spitzbübisch über seinen ersten Sieg gegen Maassen. «Ich trinke heute gerne ein Bier nach diesem Erfolg.» Maassen schliesst mit den Worten: «Heute hast du es dir verdient.»

Maassen tat das kleine Geplänkel sicher gut, bevor es zurückging in die Ostschweiz. Denn die dreieinhalbstündige Carfahrt ist quälend lang, wenn man sich den Kopf über etwas zerbricht, wofür man keine klare Erklärung hat.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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