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Highlights im Video:Kény versenkt St. Gallen nach Zuber-Flanke

Maassen besucht Schiri-Kabine
Espen toben nach Handspiel von FCZ-Verteidiger Vujevic

Weil Schiri und VAR ein klares FCZ-Handspiel im Strafraum übersehen, kocht die Ostschweizer Volksseele. Was FCSG-Trainer Enrico Maassen über seinen Besuch in der Schiri-Kabine sagt. Und was FCZ-Coach Dennis Hediger zur Szene meint.
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Weder Schiri Wolfensberger noch der VAR kriegen das Handspiel mit.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Es ist 22.37 Uhr, als FCSG-Coach Enrico Maassen die Schiedsrichterkabine von Sven Wolfensberger betritt. Zusammen mit Videoanalyst Jonas Maier, der mit einem Laptop bewaffnet ist. Grund für den Besuch: Das Handspiel von FCZ-Verteidiger Vujevic im Strafraum der St. Galler.

Weder das Schiri-Trio noch der VAR kriegen es mit, am Ende verliert Grün-Weiss nach einer furchtbar unattraktiven Halbzeit mit 1:2. «Das war in einem engen Spiel eine entscheidende Situation. Der Elfmeterpfiff wäre gerecht gewesen», sagt Maassen. Auf seinen Besuch in der Schiri-Kabine angesprochen, antwortet der FCSG-Trainer: «Es war alles sehr sachlich. Wir haben über die Szene gesprochen und er meinte, dass er keine Info bekommen hat.»

Er sei keiner, der ständig zum Schiri laufe und sich beschwere, sagt Maassen. «Aber», so der 42-Jährige, «wenn ein Spiel so eng ist, dann ist eine solche Situation umso ärgerlicher.»

Maassen ist stolz auf die Mannschaft

Dass sich seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit kaum Chancen erspielt und sich gegen eine junge Zürcher Mannschaft die Zähne ausbeisst, dürfte Maassen trotz Schiri-Wut nicht entgangen sein. Gleichwohl ist der Trainer stolz auf seine Mannschaft: «Was sie im fünften Spiel in den letzten 13 Tagen an Intensität auf den Platz gebracht hat, ist stark. Am Ende ging es um die Effizienz. Und dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben.»

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Christian Witzig hätte vor seinem Ausgleich schon zwei Tore erzielen können, scheitert aber erst am Querbalken und dann am eigenen Unvermögen. Auch Captain Lukas Görtler hat die Führung auf dem Fuss. Insgesamt aber ist das zu wenig, um den FCZ in Bedrängnis zu bringen.

Ein Penaltypiff zwanzig Minuten vor Schluss hätte dem Spiel noch einmal Würze gegeben. Dennis Hediger ist froh, ist es nicht dazu gekommen. Auf die Szene angesprochen, antwortet der FCZ-Coach: «Ich habe mir die Szene bewusst gar nicht mehr angeschaut.»

Anders als Maassen und sein Assistent, die mit Laptop bewaffnet in die Schiri-Kabine marschieren.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
12
26
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
12
15
25
3
FC Sion
FC Sion
12
7
23
4
FC Zürich
FC Zürich
12
-1
20
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
12
-4
14
8
FC Luzern
FC Luzern
12
-6
13
9
FC Thun
FC Thun
12
-10
13
10
FC Vaduz
FC Vaduz
12
-1
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
12
-11
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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