«Es gibt aber keine Ausreden»
Thun-Trainer Privitelli nervt sich über die Spieltagsplanung

Geht die Thuner Euphorie nach dem Ausrufezeichen in der Champions-League-Quali auch in der Meisterschaft weiter? Die Vorbereitung auf den Saisonauftakt in der Liga gegen Luzern verläuft aber nicht optimal. Trotzdem ist Thun-Trainer Privitelli zuversichtlich. Das Inside.
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Geht die Thuner Euphorie ungebremst weiter?
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thun startet mit 1:1 gegen Zagreb in Champions-League-Qualifikation stark.
  • Trainer Privitelli plant Wechsel für Ligastart gegen Luzern am Samstag.
  • Verstärkungen: Zwei Neuzugänge, weitere Transfers angekündigt, Fokus auf Belastungsausgleich.
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Andri BäggliRedaktor Sport

Die News der Woche

Der Sensationsmeister Thun ist mit einem Achtungserfolg in die neue Saison gestartet. Bereits am Dienstag sind die Berner Oberländer in der zweiten Runde der Champions-League-Quali im Einsatz gestanden. Trotz gewichtigen Abgängen – unter anderem auch Erfolgstrainer Mauro Lustrinelli, der zu Union Berlin in die Bundesliga abgewandert ist – erkämpfte sich das Team vom neuen Trainer Gian-Luca Privitelli ein 1:1 gegen Dinamo Zagreb. Das ist definitiv ein erster Achtungserfolg. Auch in der Spielweise der Thuner hat man gesehen, dass man vom eingeschlagenen Weg nicht abkommen will.

Nun startet der Meister auch in der Liga in die neue Spielzeit. Stellt sich natürlich die Frage, ob die Thuner bereits auf das Rückspiel in Zagreb am Dienstag schielen. Für Privitelli ist klar, jetzt gilt der Fokus der Liga: «Wir regenerieren jetzt und dann nehmen wir Tag für Tag. Am Freitag schauen wir uns Szenen des FC Luzern an. Dann bereiten wir das Spiel vor. So sind wir bisher gut gefahren.» Trotzdem kündigt der 48-Jährige auch an, dass es zu Wechseln kommen kann: «Wir müssen schauen, wie sich die Spieler erholen und den einen oder anderen Wechsel vornehmen.»

Die grosse Frage

Wie kommt Thun mit der Doppelbelastung klar? Das Kader muss mit den Abgängen von Ethan Meichtry, Elmin Rastoder, Leonardo Bertone und Kastriot Imeri viel Durchschlagskraft kompensieren. Dazu kommen noch die Verletzungen von Verteidiger Genis Montolio und Mittelfeldspieler Mattias Käit, die vor allem in der Defensive schmerzen. Es wurde zwar mit Nicolas Bürgy, Dorian Derbaci, Nassim Zoukit und Nico Maier nachgerüstet, doch die Transferphase der Thuner dürfte noch nicht zu Ende sein. Am Donnerstag und Freitag wurden mit Mats Seiler und Fabio Saiz bereits zwei weitere Spieler für die Breite geholt. Der Verein hat weitere Verstärkung schon angekündigt, bleibt also abzuwarten, wie sich die Berner Oberländer für die Belastung wappnen.

Gesagt ist gesagt

«Wir machen das Beste daraus, es gibt aber keine Ausreden», sagt Privitelli angesprochen darauf, dass Zagreb am Wochenende kein Spiel hat. Er sei nicht gerade glücklich mit der Planung. «Der Koeffizient in der Schweiz ist derzeit nicht optimal. Es wäre schon gut, wenn wir durchkommen würden», so der Thun-Trainer. Zuversichtlich stimme ihn wenigstens, dass man beim Erreichen der Playoffs Spiele verschieben könne.

Die Blick-Prognose

Auch wenn die Spieler und der Trainer betonen, dass der Fokus auf Luzern liegt, ist im Hinterkopf das Spiel am Dienstag. Auf der anderen Seite sieht man aber auch, dass sich der Spielstil, mit dem man in der abgelaufenen Saison den grossen Triumph feiern konnte, nicht gross verändert hat. Diese Erkenntnis gibt neue Energie und zum Saisonauftakt sind die Beine auch noch frisch. So ist gut möglich, dass die Euphorie im Berner Oberland weitergeht. Sollte es eine klare Niederlage absetzen, ist aber auch klar, bei welcher Partie die Spieler mental sind – und das kann gehörig nach hinten losgehen.

Mögliche Aufstellung

Steffen; Fehr, Bamert, Bürgy, Heule; Reichmuth, Roth, Matoshi, Zoukit; Dursun, Labeau.

Wer fehlt?

Bürki (gesperrt), Montolio, Käit (beide verletzt), Seiler, Saiz (beide fraglich/Trainingsrückstand).

Der Schiedsrichter

Nico Gianforte pfeift den Saisonauftakt des Schweizer Meisters. Michèle Schmölzer assistiert als VAR.

Der Gegner

Auch beim FC Luzern hat sich diesen Sommer viel getan. Udo Portmann ist neuer Trainer und muss auf vielen Positionen Veränderungen vornehmen. Wie die Innerschweizer auf die Abgänge von Goalie Pascal Loretz und Sturmjuwel Andrej Vasovic reagieren, gibts hier im Luzern-Inside.

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Runde

Sa., Servette – Basel, 18 Uhr
Sa., Lausanne – GC, 18 Uhr
Sa., Luzern – Thun, 20.30 Uhr
So., YB – Sion, 14 Uhr
So., Lugano – Vaduz, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – FCZ, 16.30 Uhr

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Basel
FC Basel
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0
0
1
FC Lugano
FC Lugano
0
0
0
1
FC Luzern
FC Luzern
0
0
0
1
FC Sion
FC Sion
0
0
0
1
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0
0
0
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FC Thun
FC Thun
0
0
0
1
FC Vaduz
FC Vaduz
0
0
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1
FC Zürich
FC Zürich
0
0
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1
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
0
0
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1
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
0
0
0
1
Servette FC
Servette FC
0
0
0
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0
0
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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