Nach dem Abgang von Jérémy Guillemenot hat Servette einen Nachfolger auf der Stürmer-Position gefunden: Die Genfer verpflichten Mathis Lambourde. Der 20-jährige Franzose stand zuletzt während zweier Saisons beim Serie-A-Klub Hellas Verona unter Vertrag, verbrachte die abgelaufene Spielzeit aber beim Zweitligisten Reggiana, wo er in 24 Spielen vier Tore erzielte. Bei Servette unterschreibt der ehemalige Rennes-Junior einen Vertrag bis im Sommer 2030.
Abseits des Fussballplatzes sorgte er 2024 für Negativschlagzeilen, als er in Rennes auf dem E-Scooter mit einer 51-jährigen Fussgängerin kollidierte. Die Frau starb später an den Folgen des Unfalls, weshalb Lambourde wegen fahrlässiger Tötung zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt wurde.
Man sei sich dieser Tat und des Urteils bewusst, schreiben die Genfer in der Transfer-Mitteilung, und habe die Situation vor der Verpflichtung des Stürmers eingehend analysiert. Dabei sei man aber zum Schluss gekommen, dass Lambourde «die Möglichkeit verdient, seine Karriere in einem strukturierten Umfeld fortzusetzen, wo er vollumfänglich begleitet und in die Verantwortung genommen wird.» Die Angelegenheit werde von Klubseite nicht mehr weiter kommentiert.
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