Ende Jahr ist Schluss
Schiri Jaccottet hängt seine Pfeife an den Nagel

Adrien Jaccottet (38) wird Ende Jahr die Super-League-Bühne verlassen. Der Schiri möchte sich auf seinen Beruf als Anwalt konzentrieren.
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Hört Ende Jahr auf: Schiri Adrien Jaccottet.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Über 180 Super-League-Partien hat er geleitet. Seit elf Jahren pfeift er auf der grossen Bühne in der Schweiz. Doch Ende Jahr ist Schluss: Schiri Adrien Jaccottet (38) hört auf, das schreibt «SRF». Jaccottet habe Schiri-Boss Daniel Wermelinger seinen Entscheid bereits Ende 2020 mitgeteilt.

Der Basler möchte sich auf seinen Beruf konzentrieren. Der Anwalt hat nun die Möglichkeit, in seiner Kanzlei Partner zu werden. «Es war schon lange ein Thema, wie ich mit dieser Doppelbelastung umgehe», wird Jaccottet zitiert.

Damit verliert die Super League einer ihren erfahrensten Schiris. Das weiss auch Wermelinger. «Adrien war ein sehr guter Schiedsrichter, nicht nur in der Schweiz, sondern auch international. Mit seinen sehr stabilen Leistungen hat er dazu beigetragen, dass er eine grosse Wertschätzung geniesst», sagt der Schiri-Boss. Er ist aber optimistisch, dass die Lücke, die Jaccottet hinterlässt, geschlossen werden kann: «Es gibt eine Auswahl an Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, die an die Türe der Super League klopfen», so Wermelinger. (mam)

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