«Eine Art Kulturschock»
Die heisse Rückkehr des Luca Zuffi ins Joggeli

Luca Zuffi kehrt mit dem FC Sion ins Joggeli zurück. Nach einem Wechsel ins Wallis, der eine Art Kulturschock darstellt.
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Daran muss man sich erst noch gewöhnen: Luca Zuffi im Dress des FC Sion, hier gegen Servettes Miroslav Stevanovic.
Foto: freshfocus
Alain Kunz

Da unterbricht CC eigens für das Spiel gegen Servette seine Ferien auf seiner Luxusyacht zwischen Sardinien und Elba und sieht etwas, das er als «ganz schrecklich» bezeichnet. Trotz Luxus-Neuzugang Luca Zuffi, der wie alle Protagonisten ob der Sion-Leistung gegen Servette beim 1:2 sehr enttäuscht war. Und nun gehts ins Joggeli, Zuffis Heimat in den letzten sieben Jahren. Weshalb der Winterthurer nicht verhehlen kann, dass der Match von Sonntag «sehr speziell» sei.

Derzeit der einzige «echte» Neue

Komme hinzu, dass sich der FC Sion erst finden müsse. Womit Zuffi vor allem meint: Er muss noch seine Rolle finden. Denn er war der einzige «echte» Neue im Team beim schwachen ersten Meisterschaftsstart, sieht man mal von Leih-Rückkehrer Itaitinga ab.

Zuerst aber gilt es eine Art Kulturschock zu verdauen, den ein Wechsel von Basel oder Bern in die Walliser Berge immer mit sich bringt. Zuffi: «Klar kann man das irgendwie als Kulturschock bezeichnen. Aber ich habe ja genau gewusst, wohin ich wechsle.»

Er kam auch, weil er viel Potenzial im Kader sehe. «Wir wollen hier etwas aufbauen», sagt Luca. «Deshalb habe ich für drei Jahre unterschrieben.» Und sicher habe Marco Walker da eine Rolle gespielt, der Sion-Trainer, der die Walliser mirakulös in der Liga hielt und zuvor jahrelang Basel-Assistenztrainer war. «Aber alles andere hat auch gepasst, sonst wäre ich jetzt nicht hier», so Zuffi.

Die letzte Saison muss aus den Köpfen raus

Nun geht es schnellstmöglich darum, die letzte verknorzte Saison aus den Köpfen zu bringen. «Das ist noch nicht ganz abgeschlossen, weshalb das Selbstvertrauen nicht optimal ist.» Aber Zeit dafür erhält man keine. Schon gar nicht in Sion. CC, am Freitag frisch aus den Ferien zurückgekehrt, ist gnadenlos: «Schon in Basel müssen wir einen ganz anderen Auftritt hinlegen.» Die Hoffnungen ruhen auch auf Zuffi, den Routinier mit dem Basel-Gen.

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