Dieser Trainer ist zu haben
Ex-FCA-Coach Smiljanic ist offen für ein neues Projekt

Seit letztem Sommer ist Boris Smiljanic ohne Job, dabei hat er bei seiner Trainerstelle in Aarau solide Arbeit gezeigt. Jetzt will er zurück an die Seitenlinie.
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Boris Smiljanic wartet auf ein passendes Angebot, um als Trainer zurückzukehren.
Foto: Urs Lindt/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Seit dieser Woche dreht sich in der Schweiz das Trainerkarussell. YB hat es möglich gemacht. Doch nicht nur die Berner sind auf Trainersuche. In der Super League dürfte es auf die neue Saison hin zu diversen Änderungen kommen. Entsprechend werden gerade zahlreiche Namen herumgereicht. Einer ist dabei allerdings noch nie gefallen. Jener von Boris Smiljanic (47).

Wieder an der Seitenlinie zu stehen, kommt für den Ex-Aarau- und Schaffhausen-Trainer sehr wohl infrage. Blick erreicht ihn in Marbella, wo er mehrere Immobilien besitzt und regelmässig Zeit mit seinen Hunden verbringt. «Ich bin offen für ein neues, ambitioniertes Projekt», sagt Smiljanic.

Beste Referenzen bringt er mit

Druck, schnellstmöglich etwas verdienen zu müssen, verspürt Smiljanic nicht. Nach erfolgreichen Deals als Krypto-Unternehmer kann sich der frühere GC- und FCB-Star aussuchen, wie er seine Zeit verbringt. Auf der faulen Haut liegt er trotzdem nicht. «Ich bin mit vielen Leuten im Austausch und besuche viele Teams und Trainings, um mich weiterzuentwickeln.»

Zudem verfügt Smiljanic über beste Referenzen – vor allem aus seiner Zeit bei Aarau. Den FCA hat er mitten in einer Krise im November 2022 als Tabellensechster übernommen und beinahe noch in die Super League geführt. Sein Punkteschnitt aus 22 Partien? 1,77 Punkte. Unter allen FCA-Trainern mit mindestens 20 Spielen hat nur René Weiler (1,8) mehr Zähler pro 90 Minuten gesammelt.

«Aarau in bester Erinnerung»

Trotzdem endete das Abenteuer von Smiljanic in Aarau im letzten Sommer. In gegenseitigem Einvernehmen wurde der Vertrag aufgelöst. «Die Infrastruktur und die beschränkenden Bestimmungen zur Nutzung haben das Trainerteam zu viel Improvisation gezwungen. Das hat sehr viel Energie gekostet. Aber die Menschen im und um den Verein waren grossartig. Ich behalte Aarau in bester Erinnerung. Schade, konnten wir unsere Aufholjagd nicht mit dem Aufstieg belohnen», sagt er rückblickend.

Seit seinem Abschied aus Aarau sind bei Smiljanic immer wieder Anfragen von Klubs reingeflattert. «Hauptsächlich aus dem Ausland», präzisiert er. Konkret sei es jedoch nie geworden. «Aber ich setze mich gerne an den Tisch und höre mir die Vorstellungen und Forderungen an.» Gut möglich also, dass auch sein Name bald auf dem Schweizer Trainerkarussell zu lesen ist.

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1
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28
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2
FC St. Gallen
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38
25
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3
FC Lugano
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17
67
4
FC Sion
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38
23
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5
FC Basel
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-3
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6
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BSC Young Boys
38
11
55
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10
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8
53
3
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-14
42
4
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38
-23
38
5
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