Trotz gähnendem Unentschieden
Die Ungeschlagen-Serie der Zürcher hält an

Der FCZ kommt in Genf nicht über ein torloses Remis hinaus. Die Ungeschlagen-Serie der Zürcher hält damit aber an.
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Der FCZ und Servette trennen sich unentschieden.
Foto: Claudio De Capitani/freshfocus

Die Schlüsselszene

Mathis Lambourde hat in der 38. Minute die Chance auf das 1:0, doch sein Abschluss wird von Silas Huber stark pariert. Was der Genfer Flügelspieler zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiss: Es sollte praktisch die letzte Torchance der Partie bleiben. Am Ende haben beide Teams gerade einmal je zwei Schüsse aufs Tor abgegeben.

Das Spiel

Der FCZ erwischt einen guten Start und könnte bereits nach fünf Minuten in Führung gehen. Miguel Reichmuth verzieht nach starker Vorarbeit von Umeh Emmanuel aber übers Tor. Danach flacht die Partie ab. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit steigt der Puls im Stade de Genève erstmals so richtig: Mathis Lambourde kommt völlig frei zum Abschluss, doch der erstmals für die Nati nominierte Silas Huber pariert überragend.

Die zweite Halbzeit bietet magere Kost. Torchancen bleiben Mangelware, die Partie plätschert über weite Strecken vor sich hin. So bleibt es beim torlosen Unentschieden. Der FCZ baut damit seine Serie aus und ist in der Liga mittlerweile seit sieben Spielen ungeschlagen.

Die Tore

Fehlanzeige.

Der Beste

Mathis Lambourde vielleicht noch am ehesten. Immerhin versucht er, etwas Leben in die Partie zu bringen, auch wenn ihm längst nicht alles gelingt.

Der Schlechteste

Kevin Spadanuda bleibt auf der rechten Seite viel zu unauffällig und kann kaum Akzente setzen. Auch bei seinen wenigen guten Gelegenheiten sind seine Flanken viel zu unpräzise. Nach einer enttäuschenden Leistung wird er in der 70. Minute folgerichtig ausgewechselt.

Das gab zu reden

Zum Spiel selbst gibt es kaum etwas zu sagen. Ausser, dass es keine grosse Werbung für den Schweizer Fussball war. Zahlreiche Zuschauer dürften angesichts des gebotenen «Spektakels» vor dem Fernseher eingeschlafen sein.

Die Schiris

Fedayi San macht ein starkes Spiel. Okay, vielleicht hätte er Walker für dessen hartes Foul an Lopes verwarnen können/müssen. Die geringe Intensität des Spiels kommt dem Schiedsrichter-Team sicher entgegen. Bemerkenswert: In der ersten Halbzeit greift der VAR ein und korrigiert einen fälschlicherweise Servette zugesprochenen Eckball – ein eher seltenes Ereignis.

Die Fans

9675 Zuschauer verfolgen an diesem angenehmen Sonntagnachmittag im November die Partie im Stade de Genève. 700 FCZ-Fans sind mitgereist und beeindrucken wie gewohnt mit ihrer lautstarken Unterstützung. Abgesehen von ein oder zwei vereinzelten Pyroaktionen gibt es keine Zwischenfälle zu vermelden.

So gehts weiter

Die Nati-Pause steht an. Der FCZ nimmt am Sonntag, 22. November (14 Uhr), gegen den FC St. Gallen den Ligabetrieb wieder auf. Servette trifft bereits am Vortag (20.30 Uhr) im Rhône-Derby auf Sion.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
13
21
34
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
13
16
28
3
FC Sion
FC Sion
13
11
26
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
13
2
22
5
FC Zürich
FC Zürich
13
-1
21
6
Servette FC
Servette FC
13
1
17
7
FC Basel
FC Basel
13
-4
15
8
FC Thun
FC Thun
13
-10
14
9
FC Luzern
FC Luzern
13
-7
13
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
13
-13
11
11
FC Vaduz
FC Vaduz
13
-5
10
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
13
-11
7
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