Die Schlüsselszene
Mathis Lambourde hat in der 38. Minute die Chance auf das 1:0, doch sein Abschluss wird von Silas Huber stark pariert. Was der Genfer Flügelspieler zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiss: Es sollte praktisch die letzte Torchance der Partie bleiben. Am Ende haben beide Teams gerade einmal je zwei Schüsse aufs Tor abgegeben.
Das Spiel
Der FCZ erwischt einen guten Start und könnte bereits nach fünf Minuten in Führung gehen. Miguel Reichmuth verzieht nach starker Vorarbeit von Umeh Emmanuel aber übers Tor. Danach flacht die Partie ab. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit steigt der Puls im Stade de Genève erstmals so richtig: Mathis Lambourde kommt völlig frei zum Abschluss, doch der erstmals für die Nati nominierte Silas Huber pariert überragend.
Die zweite Halbzeit bietet magere Kost. Torchancen bleiben Mangelware, die Partie plätschert über weite Strecken vor sich hin. So bleibt es beim torlosen Unentschieden. Der FCZ baut damit seine Serie aus und ist in der Liga mittlerweile seit sieben Spielen ungeschlagen.
Die Tore
Fehlanzeige.
Der Beste
Mathis Lambourde vielleicht noch am ehesten. Immerhin versucht er, etwas Leben in die Partie zu bringen, auch wenn ihm längst nicht alles gelingt.
Der Schlechteste
Kevin Spadanuda bleibt auf der rechten Seite viel zu unauffällig und kann kaum Akzente setzen. Auch bei seinen wenigen guten Gelegenheiten sind seine Flanken viel zu unpräzise. Nach einer enttäuschenden Leistung wird er in der 70. Minute folgerichtig ausgewechselt.
Das gab zu reden
Zum Spiel selbst gibt es kaum etwas zu sagen. Ausser, dass es keine grosse Werbung für den Schweizer Fussball war. Zahlreiche Zuschauer dürften angesichts des gebotenen «Spektakels» vor dem Fernseher eingeschlafen sein.
Die Schiris
Fedayi San macht ein starkes Spiel. Okay, vielleicht hätte er Walker für dessen hartes Foul an Lopes verwarnen können/müssen. Die geringe Intensität des Spiels kommt dem Schiedsrichter-Team sicher entgegen. Bemerkenswert: In der ersten Halbzeit greift der VAR ein und korrigiert einen fälschlicherweise Servette zugesprochenen Eckball – ein eher seltenes Ereignis.
Die Fans
9675 Zuschauer verfolgen an diesem angenehmen Sonntagnachmittag im November die Partie im Stade de Genève. 700 FCZ-Fans sind mitgereist und beeindrucken wie gewohnt mit ihrer lautstarken Unterstützung. Abgesehen von ein oder zwei vereinzelten Pyroaktionen gibt es keine Zwischenfälle zu vermelden.
So gehts weiter
Die Nati-Pause steht an. Der FCZ nimmt am Sonntag, 22. November (14 Uhr), gegen den FC St. Gallen den Ligabetrieb wieder auf. Servette trifft bereits am Vortag (20.30 Uhr) im Rhône-Derby auf Sion.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 13 | 21 | 34 | |
2 | BSC Young Boys | 13 | 16 | 28 | |
3 | FC Sion | 13 | 11 | 26 | |
4 | FC St. Gallen | 13 | 2 | 22 | |
5 | FC Zürich | 13 | -1 | 21 | |
6 | Servette FC | 13 | 1 | 17 | |
7 | FC Basel | 13 | -4 | 15 | |
8 | FC Thun | 13 | -10 | 14 | |
9 | FC Luzern | 13 | -7 | 13 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 13 | -13 | 11 | |
11 | FC Vaduz | 13 | -5 | 10 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 13 | -11 | 7 |