«Bayern ist noch eine oder zwei Ligen zu hoch für mich»
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Rieder über München:«Bayern ist noch eine oder zwei Ligen zu hoch für mich»

Die Münchner haben das YB-Supertalent schon mehrmals beobachtet
Rieder: «Bayern ist noch zwei Ligen zu hoch für mich»

Zusammen mit Jordan Lefort war Fabian Rieder beim 3:0-Sieg von YB gegen Servette der Beste. Kein Wunder generiert er europaweit Interesse. Auch ernsthaftes von Bayern München.
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Fabian Rieder hat derzeit Grund zum ausgiebigen Jubel (hier mit Vincent Sierro nach dem 1:0 gegen Servette): Tabellenführung, in den Conference-League-Playoffs - und gescoutet von Bayern München.
Foto: PIUS KOLLER
Alain Kunz

Wenn sich Bayern-Chefscout Pirmin Schwegler persönlich ins Stadion begibt, wird ein Spieler nicht erstmals unter die Lupe genommen. Dann ist das Interesse schon länger generiert und das Dossier trägt den Stempel «hoch interessant». So wie jenes mit dem Namen «Fabian Rieder». Der Luzerner Ex-Nationalspieler hat das 20-jährige Ausnahmetalent aus Koppigen BE beim 0:0 zwischen Basel und YB jedenfalls angeschaut. Und das nicht zum ersten Mal.

«Bayern ist einer der besten Klubs der Welt»

Rieder lächelt bei der Frage zum Thema FC Bayern, zögert dann ganz leicht, bevor er sagt: «Grundsätzlich sind das Spekulationen. Aber ich glaube, Bayern München ist eine Liga zu hoch für mich. Oder zwei Ligen. Ich weiss, dass ich bei YB sehr gut aufgehoben bin und in meinem Spiel noch sehr viel zu verbessern habe. Das versuche ich Tag für Tag zu machen.»

Das heisst: Er würde Bayern einen Korb geben, wenn die tatsächlich anklopfen würden? «Man muss immer schauen, was der richtige Schritt ist. Bayern ist eine der besten Mannschaften der Welt. Ob ich dort in den nächsten zwei, drei Jahren eine Chance hätte, sei mal dahingestellt. Ich gehe von Tag zu Tag und schaue, wie es kommt.»

...sonst würde Salihamidzic den Spieler anschauen

Zukunftsmusik also. Und die Gegenwart? Nach wie vor ist das Transferfenster für die grossen Ligen bis 1. September offen. Und im Winter geht bereits das nächste auf. Ein Wegzug von Rieder scheint jederzeit möglich, wenn jemand mit der nötigen Menge an Geldscheinen wedelt. Und wenn mal ein ganz Grosser Interesse angemeldet hat, so ist man schnell auch im Block anderer Topvereine. Neben Bayern soll auch Real Madrid bereits ein Auge auf den munteren Berner Burschen geworfen haben.

Klubs in anderen Dimensionen als Bayern und Real sowieso: Lyon, Torino, Atalanta Bergamo, Udinese etc. Wobei Rieder lieber in die Bundesliga wechseln würde. Wohin, da ist er ziemlich schmerzfrei. Neben Bayern gefielen ihm auch Dortmund und Leverkusen, hat er im Juni gesagt. Und doch: Sollte im Fall Rieder und Bayern noch jetzt was laufen und der Transfer kurz vor dem Abschluss sein, wäre nicht Schwegler im Joggeli gesessen. Sondern Sportvorstand Hassan Salihamidzic. Oder gar Trainer Julian Nagelsmann.

Rieders klares Bekenntnis

Und auch Rieder sieht das völlig klar. Beendet er die Saison bei YB? Seine Antwort ist kurz und prägnant: «Ja.»

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