Die Champions League winkt
Steht Lugano-Trainer Croci-Torti vor dem Sprung in die Serie A?

Nach einer grossartigen Serie-A-Saison könnte Bologna seinen Trainer Thiago Motta schon bald an die Konkurrenz verlieren. Die Rossoblu sind aber vorbereitet. Der Ersatz könnte aus der Super League kommen.
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Hat gut lachen: Mattia Croci-Torti hat Lugano in neue Höhen geführt.
Foto: keystone-sda.ch
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Andrea CattaniTagesleiter Sport

In Bologna schweben Spieler und Fans seit Wochen auf Wolke sieben. Der Klub aus der Emilia-Romagna mischt die Serie A in dieser Saison gehörig auf.

Aktuell liegt Bologna sogar vor dem italienischen Rekordmeister Juve auf Tabellenplatz 3. Und als wäre das nicht schon genug Grund zur Euphorie, hat sich das Team am vergangenen Wochenende auch erstmals überhaupt in der Klubgeschichte für die Champions League qualifizieren können. 

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So ein Höhenflug weckt im Fussball rasch Begehrlichkeiten. Star-Spieler wie Joshua Zirkzee (22, geschätzter Marktwert rund 40 Millionen Euro) oder Ex-Basel-Verteidiger Riccardo Calafiori (21, zirka 20 Millionen Euro) sind längst auf den Wunschzetteln der ganz grossen Klubs notiert. Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt aber der Trainer dieser Bologna-Übermannschaft.

Kommt der Motta-Ersatz aus der Schweiz?

Ein grosser Teil des Erfolgs von Bologna wird in dieser Spielzeit Coach Thiago Motta zugeschrieben. Motta, der als Spieler zweimal die Champions League mit Barça und Inter gewinnen konnte, hat sich bei den Rossoblu mit der Top-Saison für höhere Aufgaben empfohlen. Juventus Turin soll sehr am 41-Jährigen interessiert sein.

Kommt es zur Trainer-Rochade, könnte das auch für die Schweizer Super League interessant werden. Denn wie die italienische Sportzeitung «Tuttosport» berichtet, hat der Klub hier schon einen allfälligen Motta-Ersatz gefunden. So soll Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti (42) einer der Wunschkandidaten bei Bologna sein. Dieser hat mit Lugano eine ähnliche Traum-Saison erlebt wie Motta in der Serie A.

Dudic leitet den Cupfinal

Schiedsrichter Alessandro Dudic wird den Cupfinal zwischen Servette und Lugano leiten. Der 35-jährige Berner Anwalt, der beim letztjährigen Final Ersatzschiedsrichter war, wird von den Linienrichtern Bekim Zogaj und Bastien Lengacher assistiert.

Der Final zwischen den Teams, die derzeit die Plätze 2 (Lugano) und 3 (Servette) in der Super League belegen, findet am 2. Juni (14.00 Uhr) im Berner Wankdorf statt.

Schiedsrichter Alessandro Dudic wird den Cupfinal zwischen Servette und Lugano leiten. Der 35-jährige Berner Anwalt, der beim letztjährigen Final Ersatzschiedsrichter war, wird von den Linienrichtern Bekim Zogaj und Bastien Lengacher assistiert.

Der Final zwischen den Teams, die derzeit die Plätze 2 (Lugano) und 3 (Servette) in der Super League belegen, findet am 2. Juni (14.00 Uhr) im Berner Wankdorf statt.

Brisant: Wie die Italiener berichten, wurde Bologna-Sportchef Giovanni Sartori (67) in den letzten Wochen bereits im Cornaredo vorstellig. Gut möglich also, dass Mattia Croci-Torti schon bald der nächste Karriereschritt winkt. Ein weiteres Argument für «Crus» in Bologna: Beim Klub würden Croci-Torti mit Remo Freuler (32), Michel Aebischer (27) und Dan Ndoye (23) gleich mehrere Landsmänner erwarten. Es steht definitiv ein heisser Transfersommer bevor.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
24
28
55
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
24
15
43
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
24
7
39
5
FC Sion
FC Sion
24
8
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
25
2
36
7
FC Luzern
FC Luzern
25
1
30
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
24
-2
29
9
FC Zürich
FC Zürich
25
-12
28
10
Servette FC
Servette FC
24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
25
-12
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
24
-39
14
Meisterschaftsrunde
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