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SRF-Experte Voser über FCB-Aus:Das wird nun zum Knackpunkt für die Basler Führung

Die Basler brauchen Geld
Dem FCB droht nach Europa-Out der grosse Ausverkauf

Die FCB-Juwelen Diouf und Amdouni haben sich in der Conference League auf die Einkaufslisten von Klubs aus europäischen Topligen gespielt. Rot-Blau ist im Sommer wegen der angespannten Finanzlage auf Ablösesummen angewiesen.
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Andy Diouf (links) und Zeki Amdouni sind die heissesten Eisen im FCB-Kader.
Foto: Pius Koller
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Sebastian WendelReporter Fussball

Knapp elf Millionen Franken Uefa-Prämien hat der FC Basel mit dem Halbfinal-Einzug in der Conference League verdient. Dazu kommen Ticketeinnahmen in Millionenhöhe fürs ausverkaufte Joggeli beim Rückspiel gegen Fiorentina. Geld, das die Finanzprobleme von Rot-Blau lindert. Aber sie noch lange nicht löst. «2023 wird finanziell das schwierigste Jahr in der Klubgeschichte», sagt Präsident David Degen. Ein Beispiel, wie prekär die Lage ist: Gemäss Degen musste der FCB in diesem Frühling um die Liquidität kämpfen.

Damit diese auch im weiteren Verlauf des Jahres gesichert ist, kommt der Klub wohl kaum um Spielerverkäufe rum. Kommts nach dem Europa-Out nun zum grossen Ausverkauf? Ja, mit einem «Aber»: Wie gross er ausfallen wird, hängt vom Verlauf der letzten drei Ligapartien ab. Gegen Lugano, Servette und GC, alle in der Tabelle vor dem FCB platziert, fordert Degen neun Punkte. Gelingt dies, liegt Rot-Blau Ende Saison realistisch gesehen maximal auf Rang 4 oder 5. Und würde im Sommer in der zweiten Runde der Conference-League-Quali einsteigen. Als gesetztes Team, was auf dem Papier leichtere Gegner bedeutet.

Wovor Degen zittert, ist das Horrorszenario. Dass der FCB in der unteren Tabellenhälfte kleben bleibt und sich nichts fürs internationale Geschäft qualifiziert. In diesem Fall, so Verwaltungsrat Andreas Rey an der Mitgliederversammlung Anfang Woche, müsse man im Sommer wohl den einen oder anderen Spieler mehr verkaufen. Das Horrorszenario könnte auch erst im August Tatsache werden: Wenn der FCB in der Qualifikation stolpert und die Conference-League-Gruppenphase verpasst. Erst in dieser werden die Prämien lukrativ.

Einige Spieler sind nicht zu halten

Ob Gruppenphase im Herbst oder nicht: Einige Spieler dürften im Sommer in beiden Fällen nicht zu halten sein. Allen voran Andy Diouf (20) und Zeki Amdouni (22). Das Duo hat trotz Ausscheiden auch im Rückspiel gegen Fiorentina seine Klasse bewiesen, insbesondere Amdouni mit dem herrlichen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. Hinter dem Genfer sollen Klubs aus der Bundesliga und aus Frankreich dran sein. Die Marke von zehn Millionen Franken Ablöse dürfte Amdouni nach sieben Treffern in der Conference-League-K.o-Phase knacken.

Ähnliches gilt für Mittelfeldjuwel Diouf. Der passt mit seinem Spielstil in jede Topliga, konkret soll Bundesligist RB Leipzig hinter dem Franzosen her sein. Bullen-Sportdirektor Max Eberl machte sich kürzlich persönlich im Stadion ein Bild von Diouf.

Der FCB hat vorgesorgt und die ursprünglich ausgeliehen Amdouni und Diouf von Rennes beziehungsweise von Lausanne-Sport definitiv übernommen. Für eine Gesamtsumme von deutlich über fünf Millionen Franken. Sportchef Heiko Vogel sagt zwar: «Aktuell liegt kein Angebot für Amdouni und Diouf auf dem Tisch.» Das dürfte sich jedoch bald ändern – und den Ausverkauf bei Rot-Blau lancieren.

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FCB-Experte Sebastian Wendel:«Basel verdient fürs Ausscheiden kein Schimpfen»
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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
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