So feiert YB seinen Titel in der Kabine
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Lasst die Party beginnen:So feiert YB seinen Titel in der Kabine

Die Anekdoten von YB-Meisterspieler Fabian Rieder
Wer alle provoziert, wer Sprüche klopft, bei wem die Haare sitzen

Auch er ist Schweizer Meister! Drei Super-League-Spiele hat Fabian Rieder für YB vor seinem Transfer zu Rennes gemacht. Der Koppiger erinnert sich in sieben Anekdoten an sieben Ex-Mitspieler.
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In Genf knallen die Korken!
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus
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Alain KunzReporter Fussball

Es geht aufwärts mit Fabian Rieder! Der Mann, der letzten Sommer für die YB-Rekordsumme von 15 Millionen Franken in die Ligue 1 zu Rennes wechselte, kommt nach seinem Mittelfussbruch Anfang Januar immer besser in Fahrt. In den letzten acht Meisterschaftsspielen kommt er sechsmal zum Einsatz. Und im allerletzten Moment vor Saisonende, in der 95. Minute des letzten Spiels 2023/24 von Rennes in Reims schiesst er seinen allerersten Ligue-1-Treffer. Ein allerdings nutzloses Tor zum 1:2-Anschluss.

Es ist auch Nati-Coach Murat Yakin nicht entgangen, dass dieser immer besser ins Rollen kommt, weshalb er den Hochbegabten trotz zeitmässig wenig Einsatzzeit in sein erstes Kader berufen hat. Dort kann er sich nun zeigen. Und wenn er das kann, sind die Zeichen für eine Endrunden-Teilnahme absolut intakt. Zumal er dank der langen Verletzungspause einen vollen Aufbau machen konnte und frisch ist.

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Fäbu will an die Meisterparty

Zeigen würde er sich gerne auch im Wankdorf, wenn YB den Pokal erhält und die grosse Meistersause steigt. Am Samstag, 25. Mai, nach dem Spiel gegen Winterthur. Das ist zwei Tage vor dem Nati-Zusammenzug am Montag und eine Woche nach dem letzten Spieltag in Frankreich.

Denn Rieder hat für YB zu Saisonbeginn dreimal gespielt – zwei Siege, ein Remis. Und er war massgeblich an der Qualifikation für die Champions League in den beiden Spielen gegen Maccabi Haifa beteiligt.

Vorerst aber erinnert er sich. An sieben Meisterspieler, die Mitspieler von ihm waren. Es sind jene, mit denen er die lustigsten Anekdoten verbindet. Let’s go!

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Zum Saisonfinale in der Ligue 1 konnte Fabian Rieder über seinen ersten Treffer in der obersten französischen Spielklasse jubeln. Hier jubelt er über eines seiner beiden Europa-League-Tore für Rennens, jenes gegen Panathinaikos Athen.
Foto: Getty Images

Filip Ugrinic, Mister Wellness

«Filip ist derjenige, der nach jedem Training eine Art Wellness-Programm abspult. Unbeirrbar! Eiskübel, Massage, Whirlpool etc. Immer! Und so war er oft der Letzte beim Mittagessen. Nicht zu spät. Aber immer der Letzte.»

Lewin Blum, DJ Bluem

«Lewin hat immer einen guten Spruch auf Lager. Vor allem aber ist er der Team-DJ. Seine Dienste sind sehr begehrt, denn er bringt immer Stimmung rein. Mit House und Pop. Aber weder mit Schlager, wie es einige der Deutschschweizer Jungs gerne hätten, noch mit Franko-Rap, wie ihn eine andere Fraktion mag.»

Cedric Itten, Er-hat-die-Haare-schön-Boy

«Die Frisur muss bei Cedi immer perfekt sitzen! Diese Routine gibts nach jedem einzelnen Training und Spiel. Selbst das Haarbändeli für das Spiel muss auf den Millimeter genau montiert sein!»

Dario Marzino, der Provokateur

«Dario, der dritte Goalie, provoziert und frotzelt die Stürmer bei Schusstrainings zum Trainingsschluss. Und das immer auf lustige Art und Weise. Wir haben ihn aber mit einigen Toren meistens zum Verstummen gebracht …»

Kastriot Imeri, der Mode-Guy

«Ich habe selten einen Jungen mit einem derart ausgefallenen Klamottenstil gesehen wie Kastriot. Immer gestylt. Immer ein wenig freakig. Na ja, er kommt ja auch aus Genf, einer sehr internationalen Stadt. Das widerspiegelt sich in Kastriots Modefimmel.»

Sandro Lauper, der Trockenwitz-Klopfer

«Keiner hat derart staubtrockene Sprüche und Witze auf Lager wie der Ur-Berner. Wenn die mal kommen, sitzen sie. Zielsicher! Und dann bleibt kein Auge trocken.»

David von Ballmoos, der Kabinenmeister

«Dävu ist der Herr der Kabine. Und dies nicht nur wegen seiner Grösse. Er dirigiert die Garderobe. Da tanzt keiner aus der Reihe. Und wenn er was sagt, wird zugehört.»

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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