Sion-Präsident Constantin gibt Robinson Crusoe
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Auf einer Insel gestrandet:Sion-Präsident Constantin gibt Robinson Crusoe

Der gestrandete Constantin Crusoe verrät
Am Samstag steigt die letzte Sauerkrautgala

Das wars dann! Mit dem Profi-Fussball will Christian Constantin 2024 aufhören. Seine Sauerkrautgala beerdigt er schon am Samstag – als Robinson Crusoe.
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Sion-Boss Christian Constantin strandet im Rettungsboot auf einer einsamen Karibikinsel.
Foto: FC SIon
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Alain KunzReporter Fussball

Wenn das Team von Christian Constantin so spielt wie 2023, ist man geneigt zu sagen: lieber würde der FC Sion verschwinden als seine kultige Sauerkraut-Gala. Einer der grössten Anlässe des Jahres im Wallis. Gut 7000 Menschen im proppenvollen Veranstaltungszentrum Cerm in Martigny verschlingen über eine Tonne Sauerkraut und spülen es mit viel Wein und Champagner runter. Vergorener Traubensaft gilt im Wallis als flüssiges Grundnahrungsmittel und wird nicht quantifiziert.

Wohl aber die Zahl der Galas, die es von dieser Kultveranstaltung noch gibt. Es ist eine traurige Eins. «Ja, es wird die letzte sein», sagt Christian Constantin. «Ich habe sie ins Leben gerufen, um den Fussballbetrieb mitzufinanzieren. Weil dieser nun in einem Jahr zu Ende ist, hat auch die Gala keine Existenzberechtigung mehr. Nichts ist unendlich …» Letztes Jahr spülte die Gala immerhin einen Reingewinn von 1,2 Millionen Franken in die Sion-Kasse.

CC wird es bei der Dernière nochmals so richtig knallen lassen. Allerdings wird der Start sehr besinnlich sein. Mit einer Hommage an einen der engsten Mitarbeiter von Christian Constantin: Thierry Saudan. Der frühere Teammanager und Organisator der Galas ist letzten Sommer kurz nach seiner Heirat und kurz vor seinem 50. Geburtstag viel zu früh verstorben. Dass CC diese 20-minütige (!) Würdigung an den Anfang seiner Gala stellt, spricht für den Philanthropen in ihm.

Als Gestrandeter denkt CC an Versace ...

Danach ist er an der Reihe. «Um den Film zu drehen, sind wir in die Karibik geflogen, nach Martinique», erklärt der Martinacher Architekt. «Mehr will ich jetzt nicht verraten. Ausser, dass ich eine Art Robinson Crusoe spiele, der auf einer einsamen Insel strandet.» Und der im Trailer irgendwas von Versace brabbelt, dem Lieblingsdesigner von CC.

Nach einem gerüttelt Mass an Humoristen, Sketches und Chansonniers lassen Boney M. mit Original-Leadsängerin Liz Mitchell die Seventies wieder aufleben. «Das war meine Zeit, unsere Jugend», sagt der Mann mit Jahrgang 1957. «Und Boney M. war damals etwas vom Grössten. Die haben sicher fünfzigmal Platin gekriegt und hatten Dutzende Welthits!»

CC schwärmt. So, wie er es von seiner Mannschaft 2023 nie konnte.

Übrigens: Es gibt immer noch Tickets. Die normale Variante kostet 250 Franken. Für den VIP-Bereich muss man 1000 hinblättern.

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