VA Stimmen FCZ - Thun
1:25
«Ein Verdienst von ihm»:Krasniqi macht Koller für seine Topform verantwortlich

Das ist beeindruckend
Der FCZ überzeugt vor allem in einer Sache

Zwar leisten die Thuner gegen den FCZ gehörig Mithilfe, sodass die Zürcher nach einem 0:1 zurückkommen. Doch am Ende überzeugt das Team von Marcel Koller auch mit beeindruckender Effizienz.
Kommentieren
1/6
Der FCZ zeigt sich gegen Thun von seiner effizienten Seite.
Foto: Toto Marti
RMS_Portrait_AUTOR_933.JPG
Lucas WerderReporter Fussball

Dass Thun-Trainer Gian-Luca Privitelli (48) von einem «Unentschieden-Spiel» spricht, das seine Mannschaft am Ende zu hoch verliere, kommt auf den ersten Blick überraschend. Schliesslich haben die Berner Oberländer gegen den FCZ gerade eine 2:4-Niederlage einstecken müssen, die ohne Derbacis Treffer in der Schlussminute noch höher ausgefallen wäre.

Die Zahlen geben Privitelli aber recht: Die Thuner geben im Letzigrund genau gleich viele Schüsse wie der FCZ ab, weisen am Ende sogar den höheren Expected-Goals-Wert auf als die Gastgeber (1,44 zu 0,91). Doch neben fatalen Abwehrfehlern wird die Partie am Ende vor allem durch die unglaubliche Zürcher Effizienz entschieden. Fünf Mal schiesst der FCZ auf das Tor von Niklas Steffen, viermal landet der Ball dabei im Netz.

«Zepter übernommen, verdient gewonnen»

Bis zum ersten Abschluss dauert es aber eine halbe Stunde. Nach einem schlecht verteidigten Eckball liegen die Zürcher zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient mit 0:1 hinten. «Wir haben uns viel vorgenommen, konnten die Energie zu Beginn aber nicht auf den Platz bringen», erklärt Kevin Spadanuda (29). Der ehemalige Luzerner, dem bei seinem neuen Klub bis auf einen Derby-Treffer bislang noch nicht allzu viel gelungen ist, sorgt mit seinem Ausgleichstreffer für den Zürcher Weckruf.

«Danach haben wir das Zepter übernommen und verdient gewonnen», findet Bledian Krasniqi, der noch vor dem Pausenpfiff zum 2:1 für den FCZ trifft.

Schwache Thun-Abwehr

Bei seinem Flachschuss aus 20 Metern profitiert der Mittelfeldspieler aber genau wie Teamkollege Lichtenstein beim dritten Zürcher Treffer vom miserablen Thuner Abwehrverhalten. Und auch das vierte Tor von Kény lässt sich aus Sicht der Berner Oberländer deutlich besser verteidigen. «Wir haben ihnen zu viel Platz gelassen und sind nicht richtig in Duelle gegangen», fasst es Verteidiger Nicolas Bürgy (31) zusammen. «Wenn du den Gegner so in den Strafraum marschieren lässt, musst du dich nicht wundern, wenn du vier Tore kassierst.»

Thun-Trainer Privitelli spricht danach von «einem Spiel, das nicht für uns läuft». Neben einem eiskalten FCZ, der in der Tabelle plötzlich auf Platz vier steht, ist Privitellis Mannschaft dafür aber zu einem grossen Teil mitverantwortlich.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
5
Servette FC
Servette FC
10
1
13
6
FC Basel
FC Basel
9
0
13
7
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen