«Sonst schliessen sie mich aus der Kabine – und das will ich nicht»
2:30
Wicky lässt die Spieler feiern:«Sonst schliessen sie mich aus der Kabine»

Der Dirigent des Meisterteams
Wicky: «Mein Problem ist, dass ich nicht viel vertrage»

Was seit längerem klar ist, ist seit Sonntagabend offiziell: YB ist nach einem Jahr Unterbruch wieder Schweizer Meister. Die Fäden zog Raphael Wicky. Der Walliser holt in seiner ersten Saison in Bern direkt den Titel.
Kommentieren
1/5
Mit nur drei Niederlagen zum Meistertitel: Raphael Wicky.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Nur drei von 31 Liga-Partien hat Raphael Wicky in seiner ersten Saison bei YB verloren, keine einzige zu Hause. Mit einem Punkteschnitt von 2,15 weist er den viertbesten Wert in der Geschichte der Berner auf, zusammen mit Gerardo Seoane, seinerseits dreifacher Meistertrainer mit YB. Allerdings: Die Trainer auf den ersten drei Plätzen standen nur während maximal fünf Spielen an der Seitenlinie.

Als der Walliser im letzten Sommer die Stelle in der Bundesstadt übernahm, habe er gleich gesehen, dass das Team bereit ist, wieder auf den Meisterthron zu klettern. «Es ist eine Freude, die Spieler zu trainieren. Die Spieler waren von Anfang an hungrig», sagt Wicky im Interview mit Blue. Der Schlüssel zum Erfolg: «Ein Team kreieren.»

«Dann schliessen sie mich aus»

Den Meisterkübel gibts erst nach dem letzten Spiel, gefeiert wird aber in der Nacht auf Montag – und das wohl ausgiebig. Dabei will sich der 46-Jährige aber etwas im Hintergrund halten. Was er direkt nach dem Spiel bei Blue verrät, bestätigt er kurz darauf gegenüber Blick: «Mein Problem ist, dass ich nicht so viel vertrage.»

Mit seinen Schwiegereltern, die aus Los Angeles angereist sind, werde er aber sicher «ein Bier, Wein, Gin Tonic oder so etwas» trinken. «Der Tänzer bin ich nicht, das sollen die Spieler machen», meint der frühere Nati-Spieler.

1/12
Die Bilder der YB-Party | Cedric Itten (l.) tänzelnd mit Jean-Pierre Nsame (m.) und Aurèle Amenda.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Wie es sich für einen Profi gehört, hat Wicky auch bereits die nächsten Aufgaben im Hinterkopf. Natürlich, denn das Double ist ja noch möglich. Doch er will sich ebenfalls erst in ein paar Tagen mit dem nächsten Liga-Spiel gegen St. Gallen befassen. Er wolle es nun geniessen und auch die Spieler feiern lassen – aus gutem Grund: «Wenn ich jetzt in die Kabine gehe und ihnen sage, dass wir uns aufs nächste Spiel vorbereiten müssen, dann schliessen sie mich aus der Garderobe aus und das will ich nicht.» (che)

«Manchmal bringt halt Geld den Meistertitel»
1:08
Blick-Kunz schätzt ein:«Manchmal bringt halt Geld den Meistertitel»
Rieder: «Blum und ich reissen heute das Zeug an»
3:21
Blick in die Meister-Kabine:Rieder: «Blum und ich reissen heute das Zeug an»
YB-Fans verraten ihre Party-Pläne
1:08
«Es gibt kein Morgen»:YB-Fans verraten ihre Party-Pläne
Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
36
33
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
36
23
66
3
FC Lugano
FC Lugano
36
13
63
4
FC Sion
FC Sion
36
23
61
5
FC Basel
FC Basel
36
3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
36
6
51
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
37
7
50
2
Servette FC
Servette FC
37
6
50
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
37
-12
42
4
FC Zürich
FC Zürich
37
-21
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
37
-28
30
6
FC Winterthur
FC Winterthur
37
-53
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Alte Kommentare, neues System.
Da wir unser Kommentartool gewechselt haben, kannst du unter diesem Artikel nichts mehr posten. Bei allen neuen Storys kannst du aber wie gewohnt mitdiskutieren.
Meistgelesen