Nach 13 Minuten schenkt GC-Diaby Servette das 3:0
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Defensiv ein Desaster
GC zerfällt im Abstiegskampf in seine Einzelteile

GC hat einen neuen Trainer, spielt aber weiter wie ein Absteiger. Gegen Servette gibt der Klub insgesamt kein gutes Bild ab.
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Das Gastspiel in Genf am Samstag wurde für GC zum Debakel.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC verliert 0:5 gegen Servette, katastrophaler Auftritt im Stade de Genève
  • 13 Gegentore in drei Spielen, Fans verlassen Stadion zur Halbzeit
  • Nur sieben verbleibende Spiele, Abstiegsgefahr für Rekordmeister Grasshoppers
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Andrea CattaniTagesleiter Sport

Gespannt durfte man als GC-Fan am Samstagabend auf das Auswärtsspiel der Hoppers in Genf schauen. Unter der Woche hatten die Zürcher Trainer Gerald Scheiblehner (49) geschasst und ihn durch U21-Coach Gernot Messner (45) ersetzt. Die Ansage von GC-Sportchef Alain Sutter war denn auch klar. Er zog die Notbremse, weil er sich im Abstiegskampf «neue Impulse» wünschte.

Dann folgte der Anpfiff im Stade de Genève – und bei den Grasshoppers wurde kollektiv der Stecker gezogen. Die Gäste lieferten einen katastrophalen Auftritt ab. 0:5 fällt die Kanterniederlage am Ende aus. «Es hat mich etwas überrascht», gab sich Servette-Trainer Jocelyn Gourvennec mit Blick auf den GC-Auftritt noch gnädig. Besonders defensiv spielen die Zürcher mittlerweile wie ein Absteiger. In den letzten drei Spielen kassierten sie 13 Gegentore.

Das Tragische am GC-Auftritt gegen Servette ist aber nicht nur das blanke Resultat. Der Rekordmeister taumelt bei noch sieben verbleibenden Spielen mal wieder Richtung Saisonende. Und die Hoppers zeigen immer mehr Zerfallserscheinungen.

Was ist nur mit Diaby los?

Nichts macht das deutlicher als die Reaktion der Fans am Samstagabend. Etwa 250 GC-Anhänger hatten die Reise in die Westschweiz auf sich genommen. Sie begnügten sich dann mit 45 Minuten Livefussball in Genf. Vier Gegentore innert 18 Minuten verdarben auch ihnen die Laune, sodass der Grossteil der Zürcher Zuschauer zur Pause abzog. Es ersparte den Spielern die nächste Standpauke vor der Fankurve, wie sie in der jüngsten Vergangenheit immer wieder vorgekommen war.

Seit Wochen unterirdisch präsentiert sich vor allem die GC-Defensive. Die beiden Winterneuzugänge Luka Mikulic (20) und Mouhamed El Bachir Ngom (25) sorgen nicht für Stabilität. Und ein regelrechtes Rätsel gibt mittlerweile Abdoulaye Diaby (25) auf. In der Hinrunde war der 1,98-m-Hüne für die Zürcher noch der Fels in der Brandung, er stiess auch mit Mali am Afrika-Cup bis in den Viertelfinal vor. Seither fungiert Diaby aber als Unsicherheitsfaktor. Bei den Blick-Noten zu den Spielen in der Rückrunde schwanken seine Leistungen zwischen «schwach» und «sehr schwach».

Kann Messner auch Krise?

Die ohnehin schon unangenehme Aufgabe – Alain Sutter meinte, der neue Trainer und sein Staff hätten im Abstiegskampf «viel zu verlieren» – ist für Gernot Messner mit der Auftaktklatsche noch ein gutes Stück schwieriger geworden. Der Österreicher, der zuvor als Trainer der U21-Mannschaft von GC fünf Siege und ein Remis aus sechs Partien geholt hat, muss jetzt in Niederhasli ZH eine ganz neue Gefühlslage moderieren. 

Zeit dafür hat er. Dank der Nati-Pause haben die Grasshoppers jetzt zwei Wochen Zeit, das Teamgefüge für den Schlussspurt wieder zu kitten. Vor der Liga-Trennung spielt man noch gegen Sion und den direkten Abstiegskonkurrenten Winterthur. GC könnte ein paar Impulse gut gebrauchen.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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