Darum gehts
- Vaduz leiht FCSG-Talent Konietzke bis Winter aus
- Bündner Profis sind rar; er hat 53 FCSG-Spiele
- Er soll den verletzten Mack ersetzen; Vaduz ist Favorit gegen GC
Die News der Woche
Die Verpflichtung von Corsin Konietzke. Bündner, die es in den Profi-Fussball geschafft haben, sind rar gesät. Ex-Espen-Stürmer Paul Friberg (67) aus Tavanasa war 1978 der Erste überhaupt. Danach hat es nur noch der Churer Senad Lulic zu Ruhm und Ehren gebracht. Fabrizio Cavegn stürmt in der vierthöchsten englischen Liga für die Bristol Rovers. Mit Corsin Konietzke hat der Bergkanton endlich mal wieder ein vielversprechendes Talent zu bieten, schon 53 Mal ist der 20-Jährige für den FCSG aufgelaufen. Weil der zentrale Mittelfeldspieler aber schon zigfach mit mühsamen Verletzungen zu kämpfen hatte und aktuell auch deshalb kein Platz im Kader der Espen ist, wird er ins Ländle ausgeliehen.
Die grosse Frage
Kann Corsin Konietzke den verletzten Luca Mack ersetzen? Ja. Zwar spielt die Nummer 20 der Vaduzer bislang eine starke Saison und liegt im BLICK-Notenranking auf dem dritten Rang aller Ländle-Kicker. Konietzke aber hat das Potenzial, um die Schneider-Elf auf dieser Position noch besser zu machen. Die Frage wird sein, ob der junge Mittelfeldspieler endlich verletzungsfrei bleibt.
Gesagt ist gesagt
«Wir hatten ihn schon länger auf dem Schirm und sind froh, dass es nun geklappt hat», sagt Vaduz-Sportchef Franz Burgmeier zum Konietzke-Deal. Bis zur Winterpause ist der zentrale Mittelfeldspieler ausgeliehen, nicht ausgeschlossen, dass er die Saison auch gleich im Ländle beenden wird. Luca Mack, der sich das Aussenband angerissen hat, wird sicher noch bis zur Winterpause fehlen. Beim Wechsel von Konietzke spielt dem FC Vaduz die Nähe in die Karten, der Bündner kickte in seiner Jugend unter anderem für den FC Landquart und den FC Ems.
Die Blick-Prognose
Der FC Vaduz kommt aus einer Siegersaison, hat in 36 Spielen starke 81 Punkte gesammelt. Die Grasshoppers hingegen haben mit Ach und Krach den Ligaerhalt geschafft. Dass bei den Ländle-Kickern mit Marc Schneider ein Trainer an der Seitenlinie steht, der schon 118 Einsätze für die Ländle-Kicker absolvierte und viele Spieler aus der Aufstiegssaison noch dabei sind, spricht für Kontinuität. Für GC-Coach Olaf Janssen hingegen ist es erst das vierte Spiel. Mit einer Mannschaft, die im Sommer 13 Abgänge zu verzeichnen hatte. Und weil Kontinuität meist über Chaos triumphiert, spricht viel für einen Sieg der Liechtensteiner.
Mögliche Aufstellung
Schaffran; Hasler, Lang, Berisha, Schwizer; Konietzke; Stark, Cabrera; Cocic; Dalipi, Monsberger.
Wer fehlt?
Mack, Sorgic, Neelankandan, Seiler (alle verletzt).
Die Klassenbesten
Der Blick-Notenschnitt nach elf Runden:
- Dalipi 4,7
- Cabrera 4,2
- Mack 4,2
Der Schiedsrichter
Luca Piccolo leitet die Partie. VAR ist Sven Wolfensberger.
Der Gegner
GC verteidigt unter Olaf Janssen kompakter und erkämpfte sich in Basel ein 0:0. Vorne fehlt aber noch die Durchschlagskraft: In beiden Ligaspielen unter dem neuen Trainer blieben die Hoppers torlos. Können die Zürcher ihre Ladehemmung beheben? Hier gehts zum GC-Inside.
Runde
- Sa., GC – Vaduz, 18.00 Uhr
- Sa., St. Gallen – Servette, 18.00 Uhr
- Sa., Luzern – Sion, 20.30 Uhr
- So., YB – FCZ, 14.00 Uhr
- So., Lausanne – Thun, 16.30 Uhr
- So., Lugano – Basel, 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 11 | 25 | 31 | |
2 | BSC Young Boys | 11 | 17 | 25 | |
3 | FC Sion | 11 | 7 | 22 | |
4 | FC Zürich | 11 | -3 | 17 | |
5 | Servette FC | 11 | 2 | 16 | |
6 | FC St. Gallen | 11 | -4 | 16 | |
7 | FC Basel | 11 | -3 | 14 | |
8 | FC Luzern | 11 | -6 | 12 | |
9 | FC Thun | 11 | -11 | 10 | |
10 | FC Vaduz | 11 | -1 | 9 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 11 | -13 | 9 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 11 | -10 | 6 |