Das meint BLICK
Der FCB hat keine Wahl!

Der FCB muss nun die Lohnkosten massiv senken und bedingungslos auf den eigenen Nachwuchs setzen, meint BLICK-Reporter Stefan Kreis.
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BLICK-Reporter Stefan Kreis.
Foto: BLICK
Stefan Kreis

Drei Jahre sind vergangen, seit Bernhard Burgener den FCB übernommen hat. Damals sind die Basler amtierender Double-Sieger, Champions-League-Teilnehmer, achtfacher Serienmeister. Zig Millionen hat der Klub auf der hohen Kante. Und ein Kader, das es in der ersten Saison unter dem neuen Präsidenten bis ins Achtelfinal der Königsklasse schafft.

Hätten die Verantwortlichen um Sportdirektor Marco Streller damals, auf dem absoluten Höhepunkt, gesagt, dass man in Zukunft bloss noch auf die Jungen setzen. Dass man auch mal ein, zwei Jahre ohne Meistertitel leben könne, die erfolgsverwöhnten Anhänger wären Sturm gelaufen.

Nun sieht die Situation anders aus. Die Reserven sind fast aufgebraucht, die finanzielle Misere hat sich wegen der Corona-Krise derart verschärft, dass den Baslern nichts anderes übrig bleibt, als das zu tun, was man damals vor drei Jahren schon konsequent hätte einleiten sollen: Lohnkosten massiv senken und bedingungslos auf den eigenen Nachwuchs setzen.

Eine andere Wahl hat der FC Basel derzeit nicht. Auch wenn dieser Fakt so manchem Schweizer Fussballfan das Herz zerreisst.

Internationale Höhenflüge wie zuletzt gegen Frankfurt? Werden am Rheinknie in naher Zukunft die Ausnahme bleiben.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
23
24
52
2
FC Lugano
FC Lugano
23
11
41
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
22
14
39
4
FC Basel
FC Basel
23
9
39
5
FC Sion
FC Sion
23
6
34
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
23
-2
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
23
2
29
8
Servette FC
Servette FC
23
-7
25
9
FC Zürich
FC Zürich
23
-12
25
10
FC Luzern
FC Luzern
23
-3
24
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
23
-11
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
22
-31
14
Meisterschaftsrunde
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