Darum gehts
- So reagiert Frick auf Belokos schnelle Schweiz-Rückkehr
- Durchatmen bei Grbic – aber reichts für Startelf?
- Frick schwärmt immer noch vom Auftritt im letzten September
Aus dem Nichts kam die Meldung, dass Nicky Beloko (25) in die Schweiz zurückkehrt. Allerdings nicht zum FC Luzern, sondern zu Lausanne. «Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Nicky so schnell in die Schweiz zurückkehrt und bald gegen uns spielt», sagt Trainer Mario Frick (50). Bis zum Ende der letzten Saison war Beloko noch in den Reihen der Luzerner. Weil er aber den auslaufenden Vertrag in der Zentralschweiz nicht verlängern wollte, war klar, dass er seine Karriere in diesem Sommer anderswo fortsetzt. Letztlich entschied sich der Schweiz-Kameruner für einen Wechsel zum MLS-Klub Austin. Lange sollte dieses Abenteuer allerdings nicht dauern. Nach nur zwei Monaten in Amerika entschied sich Beloko, die Segel auf eigenen Wunsch zu streichen und in die Schweiz zurückzukehren. Ab sofort ist der Mittelfeldterrier also wieder in der Super League zu bestaunen. Nur nicht unter Frick, der seit jeher viel von ihm hält, sondern in der Romandie bei Peter Zeidler (63).
Steht Adrian Grbic (29) in der Startformation? Nach einem frühen Doppelpack im Cup gegen Perlen-Buchrain (3:0) musste der Stürmer noch in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Man befürchtete eine längere Verletzung. Mitte der Woche gab der Klub zwar Entwarnung. Ob der Österreicher aber von Beginn weg spielt, ist noch offen. An seiner Stelle würde wohl der Junge Andrej Vasovic (17) oder Sinan Karweina (26) auflaufen.
«Für unsere Fans ist das Spiel unvergesslich.» Trainer Frick erinnert sich nur zu gerne an das letzte Spiel gegen St. Gallen im Kybunpark. Das war ziemlich genau vor einem Jahr, im September 2024. Damals lagen die Zentralschweizer zur Pause 0:2 hinten. Sie schafften es in der zweiten Halbzeit dank Toren von Thibault Klidje, Kevin Spadanuda und Pius Dorn, die Partie zu drehen. «Es war mit die beste Halbzeit, seit ich hier Trainer bin», schwärmt Frick. Unvergesslich war das Spiel nicht nur wegen der irren Wende, sondern auch wegen der Jubelpose des Liechtensteiners.
Captain Pius Dorn (28) dürfte wieder einmal als Rechtsverteidiger zum Einsatz kommen, da Sascha Britschgi (18) krankgemeldet ist. Mit einem 4-4-2-Raute könnte Frick der Mannschaft wieder die Stabilität verleihen, die er im Auftritt gegen Thun vermisst hat. Davon profitieren könnte auch Levin Winkler (21), der in dieser Saison noch nicht von Beginn weg zum Einsatz kam.
Loretz; Dorn, Knezevic, Bajrami, Ciganiks; Owusu, Winkler, Spadanuda, Di Giusto; Ferreira, Grbic.
Britschgi (fraglich, krank), von Moos (fraglich), Löfgren, Villiger (beide verletzt).
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… Gegner St. Gallen in den drei Ligaspielen schon fünf Tore nach Standards erzielt hat? Das Team von Mario Frick muss gewarnt sein.
Gegenspieler Christian Witzig (24). Bei St. Gallen kommt der Nati-Debütant vom Oktober 2024 nach dreimonatiger Verletzungspause (Schulter) wieder zurück.
Blick-Notenschnitt nach 3 Runden:
- Ferreira 4,5
- Di Giusto, Grbic beide 4,3
Hier gehts zu allen Luzerner Noten.
Lionel Tschudi.
Weil das Interesse am Spiel so gross ist, hat der FCSG eine Ticket-Bitte an die Fans herausgegeben. Hier erscheint das Espen-Inside.
Sa., FCZ – Thun, 18 Uhr
So., GC – Winterthur, 14 Uhr
So., St. Gallen – Luzern, 16.30 Uhr
Verschoben wegen Europacup:
6.8., Basel – YB 4:1 (vorverschoben)
17.9., Sion – Servette, 19 Uhr
17.9., Lugano – Lausanne, 19 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 19 | 16 | 40 | |
2 | FC St. Gallen | 19 | 16 | 37 | |
3 | FC Lugano | 19 | 5 | 33 | |
4 | FC Basel | 19 | 8 | 32 | |
5 | BSC Young Boys | 19 | 0 | 29 | |
6 | FC Sion | 18 | 4 | 27 | |
7 | FC Zürich | 19 | -7 | 24 | |
8 | FC Luzern | 19 | 0 | 21 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 18 | 0 | 21 | |
10 | Servette FC | 18 | -6 | 20 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 19 | -9 | 17 | |
12 | FC Winterthur | 18 | -27 | 10 |

