Darmstadts Rekordtransfer Stojilkovic
«Meiner Mutter war in Sion langweilig»

Filip Stojilkovic (23) spricht bei seiner Vorstellung in Darmstadt über Sion-Boss Constantin, seine Ziele und seine Mutter.
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Sion ist Vergangenheit – ab sofort will Filip Stojilkovic für Darmstadt in der 2. Bundesliga jubeln.
Foto: keystone-sda.ch
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Michael WegmannStv. Fussballchef

Tore hat er für Darmstadt noch keine erzielt, dafür landet unser U21-Nati-Stürmer bei seiner Vorstellung ein paar verbale Treffer. Filip Stojilkovic (23) erzählt den Deutschen, weshalb er Darmstadt sogar Juventus Turin vorgezogen habe. «Da wäre ich erst einmal wieder verliehen worden. In meinem Alter ist es aber wichtig, dass man einen Verein hat, der hinter einem steht und man nicht ständig verliehen wird», sagt Stojilkovic.

«In Sion gabs Probleme mit dem Präsidenten»

Beim Leader der 2. Bundesliga ist er nicht nur Perspektivspieler, sondern Wunschlösung. Rund 2 Millionen Euro soll die Ablöse betragen, heisst es. Womit Stojilkovic der teuerste Zugang der Klubgeschichte wäre. Schon lange hat man an ihm gebaggert – bereits im vergangenen Herbst hat sich Stojilkovic alles angeguckt. «Ich habe mich hier sofort wohlgefühlt», sagt er, «doch es gab Probleme mit dem Präsidenten in Sion, der mich nicht gehen lassen wollte. Das war mühsam.» Damit ist auch ein kleiner Seitenhieb in Richtung Christian Constantin platziert.

Nun sei er hier und wolle der Mannschaft mit seiner Aggressivität, seiner Laufbereitschaft und seinen Toren und Assists helfen, sagt er. «Hauptsache, wir sind erfolgreich.» Sein Mami hat ihn nach Darmstadt begleitet. «Meine Mutter ist mein grösster Fan. Sie kommt mit, damit ich nicht alleine bin. Sie hat mir gesagt, ich soll mir eine Wohnung in der Nähe des Stadtzentrums suchen. In Sion hat sie auch mit mir gelebt, da war es etwas langweilig für sie, weil sie nichts unternehmen konnte.»

Familie Stojilkovic ist in Zürich, ganz in der Nähe des Stadions Letzigrund, zu Hause. Beim FCZ hat der torgefährliche Mittelstürmer einst seine komplette Juniorenzeit verbracht, ehe er mit 18 in den Nachwuchs von Hoffenheim wechselte. Damals dauerte sein Deutschland-Abenteuer nur eine Saison. Dies dürfte jetzt anders sein: Er hat bei den Lilien einen Vertrag bis 2027.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
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