Damals musste der Trainer gehen
Luzern so schlecht wie seit fünf Jahren nicht mehr

Der FCL braucht Punkte, das weiss auch Sportchef Remo Meyer. Heute gegen Xamax soll der erste Heimsieg her.
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FCL-Trainer Thomas Häberli will endlich den ersten Heimsieg dieser Saison.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Die Ausbeute der Luzerner ist mehr als dürftig. Sechs Punkte aus sieben Partien, ein Sieg – der FCL ist so schlecht wie lange nicht mehr. Fünf Jahre ist es her, dass die Innerschweizer nach sieben Runden noch weniger Zähler auf dem Konto hatten. Fünf Punkte sind es damals. An der Seitenlinie steht Carlos Bernegger, heute Assistent von Marcel Koller beim FCB.

Lange Geduld haben die Verantwortlichen nicht. Anfang Oktober, nach dem elften Spiel, muss Bernegger seinen Spind räumen. Die Niederlagen hätten gezeigt, «dass es eine Veränderung braucht», sagt der damalige FCL-Präsident Ruedi Stäger. Drei Tage später wird Markus Babbel als neuer Cheftrainer vorgestellt.

Noch hat Thomas Häberli etwas Zeit. Noch zweifle man nicht am Coach, bekräftigt Sportchef Remo Meyer. Man wolle nicht in Panik ausbrechen. Vieles laufe gut, es gehe vorwärts. Nur mit der Punkte-Ausbeute sei man noch nicht ­zufrieden, so der Tenor aus der Innerschweiz. Häberli holt im Schnitt bisher 0,86 Punkte pro Match. Mager.

«Unser Anspruch ist ein Sieg»

Am Donnerstag steht das wichtige Spiel gegen Xamax an. Sportchef Meyer stellt klar, dass man gegen das Schlusslicht den ersten Heimsieg der Saison einfahren muss. «Unser Anspruch im Heimspiel gegen Xamax ist ein Sieg», sagt er zur «Luzerner Zeitung». Ein Dreier ist also Pflicht.

Die Statistik aber spricht gegen Häberli und Co. Der letzte Dreier gegen die Neuenburger vor heimischer Kulisse liegt acht Jahre zurück. Die letzten zwei Spiele hat man gegen Xamax verloren. Kommt nun die Erlösung?

Übrigens: Mit Markus Babbel hat der FCL damals die Saison 2014/15 nach verpatztem Start und nach der Entlassung Berneggers noch auf dem fünften Platz abgeschlossen.

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