Krasniqi: «Hatte damals keine einfache Phase in der Karriere»
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Aarau weckt Erinnerungen:Krasniqi: «Hatte damals keine einfache Phase»

«Da musste einiges raus»
GC-Held Krasniqi rächt sich an seinem Ex-Klub Aarau

Zehn Jahre lang ist Samuel Krasniqi für den FC Aarau aufgelaufen. Weil er im Profi-Team keine Chance bekommt, geht er zu GC. Und rettet die Hoppers gegen seinen Jugendklub vor dem Abstieg.
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In den beiden Barrage-Spielen steht Samuel Krasniqi über 200 Minuten auf dem Platz.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC gewinnt 2:1 nach Verlängerung, Samuel Krasniqi glänzt im Letzigrund
  • Krasniqi leitet entscheidenden Penalty ein, feiert Klassenerhalt emotional
  • Bei Aarau nur Ersatz, seit November für GC fast immer im Einsatz
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Lucas WerderReporter Fussball

Als Samuel Krasniqi (21) lange nach Abpfiff in den Katakomben des Letzigrunds zum Interview erscheint, muss der GC-Flügel erstmal tief durchatmen. «Eine Riesenerleichterung! Es war gar keine gute Saison von uns, auch wenn viel gegen uns gelaufen ist. Aber ich bin stolz auf jeden einzelnen Spieler.»

Beim dramatischen 2:1-Sieg nach Verlängerung bleibt Krasniqi zwar ohne Torbeteiligung, er ist aber der beste Hopper auf dem Platz. Immer wenn er an den Ball kommt, wird es im Letzigrund brandgefährlich. Logisch, ist Krasniqi auch an beiden GC-Treffern beteiligt. Den ersten leitet er mit einem Pass auf Asp Jensen ein.

Und auch die Szene, die in der Verlängerung zum entscheidenden Penalty führt, leitet er mit einem starken Dribbling ein. Den anschliessenden Pfiff von Schiedsrichter Schnyder bejubelt Krasniqi, als hätte er gerade selbst getroffen. «Da musste einiges raus», gibt er danach zu.

Nach 90 Minuten im Hinspiel und 117 Minuten im Rückspiel verabschiedet sich der neue GC-Held kurz vor Abpfiff von Krämpfen geplagt. Für seinen überragenden Auftritt bekommt der Aussenbahnspieler von Blick die Note 6. Viel mehr als diese Bewertung freut sich Krasniqi aber über den geschafften Klassenerhalt – und eine offene Rechnung, die er nun beglichen hat.

Krach zwischen Spielerumfeld und Klub

Zehn Jahre lief der gebürtige Aargauer für den Barrage-Gegner auf. Mit 16 unterschreibt er beim FCA seinen ersten Profi-Vertrag und beginnt zeitgleich seine kaufmännische Lehre bei der Geschäftsstelle des Klubs. Nach ein paar Kurzeinsätzen in der Challenge League und im Cup wird er 2023 offiziell ins Kader der ersten Mannschaft aufgenommen.

Nur spielt er dort unter dem damaligen Trainer Alex Frei kaum eine Rolle. In eineinhalb Jahren kommen nur 14 Challenge-League-Minuten zusammen. «Das war keine einfache Zeit für meine Familie und mich», erinnert sich Krasniqi.

Es kommt zu Spannungen zwischen dem Klub und dem Umfeld des Spielers, die schliesslich dazu führen, dass Krasniqi im Sommer 2024 in die U21 der Grasshoppers wechselt. «Ich musste einen Schritt zurück machen», sagt er. In Niederhasli kommt er in der zwei Klassen tieferen 1. Liga endlich wieder zu Spielpraxis.

Krasniqi ist die Entdeckung der Saison

Dort läuft Krasniqi noch zu Beginn dieser Saison als Captain auf. Erst im Herbst holt ihn Ex-Coach Gerald Scheiblehner in die erste Mannschaft. Dort setzt sich das Talent auf Anhieb durch. Seit November ist Krasniqi nur in vier Partien nicht zum Einsatz gekommen. «Ich bin so glücklich, dass ich jetzt bei einem Verein bin, der mir Vertrauen gibt und bei dem ich mich jeden Tag weiterentwickeln kann», so der Barrage-Held.

Diese Entwicklung ist offenbar auch Alex Frei nicht verborgen geblieben. Im März hat der Nati-Trainer Krasniqi erstmals für die Schweizer U21 aufgeboten.

Super League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Basel
FC Basel
0
0
0
1
FC Lugano
FC Lugano
0
0
0
1
FC Luzern
FC Luzern
0
0
0
1
FC Sion
FC Sion
0
0
0
1
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0
0
0
1
FC Thun
FC Thun
0
0
0
1
FC Vaduz
FC Vaduz
0
0
0
1
FC Zürich
FC Zürich
0
0
0
1
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
0
0
0
1
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
0
0
0
1
Servette FC
Servette FC
0
0
0
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0
0
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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