FCL-Trainer Frick hat mit Dräger ein neues Ass im Ärmel
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«War nicht das letzte Mal»:FCL-Trainer Frick hat mit Dräger ein neues Ass im Ärmel

Cleverer Schachzug mit Dräger
Frick-Trick bringt Luzern zwei Tore

Im Spiel zwischen Luzern und St. Gallen ragte Mohamed Dräger als rechter Flügel mit zwei Toren heraus. Coach Frick will ihn auch künftig auf dieser Position bringen.
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Mohamed Dräger war gegen St. Gallen der Mann des Spiels.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Luzern gegen St. Gallen war auch das Duell zwischen zwei der spannendsten Trainer der Super League: Frick vs. Zeidler. Beide sind für ihren offensiv orientierten Fussball bekannt und lassen sich vom jeweiligen Gegner nicht einschüchtern. So war es auch am Mittwochabend. 3:3 endete eine äusserst attraktive Partie.

Ein Schachzug von Luzerns Trainer Frick sorgte am Mittwochabend für besonders Gesprächsstoff: Mohamed Dräger (26) als rechter Flügel im 4-2-3-1-System. Bisher spielte der Tunesier beim FCL ausschliesslich als rechter Verteidiger – bis Mittwoch. Und die offensivere Rolle behagte ihm richtig gut. Er erzielte einen Doppelpack und es hätten gut zwei weitere Tore hinzukommen können.

Ein Tor für die Lehrbücher

«Mo hat einen unglaublichen Drive nach vorne gehabt», unterstreicht Frick. Zuletzt habe Dräger etwas gehadert, weil er nicht mehr so torgefährlich gewesen sei. «Deshalb bin ich richtig glücklich über seine Tore», betont der Coach. Lob erhält Dräger auch von seinem Captain Jashari. «Er hat es sehr gut gemacht. Er hat offensiv seine Qualitäten und das haben wir heute gesehen.»

Vor allem das zweite Tor von Dräger offenbart dessen Fähigkeiten. Denn wie es entsteht, ist etwas für die Lehrbücher. Er rennt einem Ball hinterher, der schon verloren zu sein scheint. Dann setzt er St. Gallens Aussenverteidiger Sutter erfolgreich unter Druck, erobert den Ball und schiebt ihn an Zigi vorbei.

Dass Frick ihn auf dieser Position aufgestellt hat, ist kein Zufall. «Wir haben Dräger in der Saisonvorbereitung bereits auf dieser Position eingesetzt und da hat es richtig gut funktioniert. Jetzt haben wir diese Variante auch in der Super League ausgepackt», sagt Frick mit einem Lächeln. Ob der Tunesier wieder auf dieser Position auflaufen wird? «Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.»

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