Clemente? Muci? Lee?
Offensiv-Fragen beschäftigen die Hoppers

GC jagt am Samstagabend in Thun (18 Uhr) den ersten Saisonsieg. Kehrt Muci in die Startelf zurück? Und was ist mit dem neuen Spanier. Mehr im GC-Inside.
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Muci (l.) und Lee: Kaum gemeinsam auf dem Platz. Ein Bild aus der letzten Saison.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Die Tendenzen bei GC vor dem Spiel bei Leader Thun
  • Scheiblehner lobt Stürmer Lee trotz verpasster Torchancen
  • Foul-Gipfel? Thun und GC foulten in vier Runden je 62 Mal
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Die News der Woche

In bisher vier Spielen haben die Hoppers bisher zwei Führungen hergegeben (gegen Servette und Winterthur). So stehen sie halt bei zwei statt bei möglichen sechs Punkten. Klar, beschäftigt das GC. Vor der Nati-Pause soll in der Liga endlich der erste Sieg her – eine äusserst knifflige Aufgabe gegen Überraschungsleader Thun, der noch keinen Punkt abgegeben hat. Für etwas Wellen sorgte der Abgang des Schweizer U19-Nationalspielers Joachim Williamson (17) in den Nachwuchs von Inter Mailand. In Italien war dieser Transfer allerdings kaum ein Thema. Und: Evans Maurin (24), den Ex-Trainer Schällibaum von Yverdon kannte und letzten Sommer holte, ist in die Ligue 2 zu Grenoble abgewandert. Er kam bei GC nicht mehr zum Zug.

Die grosse Frage

Wer spielt im Sturm? Bisher setzte Scheiblehner auf ein System mit einer zentralen Sturmspitze. Heisst: Die beiden jungen Stürmer Nicolas Muci und Young-Jun Lee (beide 22) werden nur in Ausnahmefällen zusammen auf dem Rasen stehen. Gegen Winti erhielt der zuvor verletzte Lee erstmals den Vorzug, doch der Koreaner sündigte im Abschuss und musste schon in der 53. Minute für den Tessiner weichen. Dies hat wohl aber auch mit seiner langen Verletzungspause zu tun. Denn Scheiblehner lobte Lee nach dem Winti-Spiel: «Ich glaube, dass er ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Ihm hat nur das Tor gefehlt.» Er sei froh, zwei Stürmer mit einem ähnlichen Profil im Kader zu haben. Das Rennen ist offen.

Gesagt ist gesagt

«Haben Sie gestern deutsche Bundesliga geschaut?» – So kontert Scheiblehner nach dem bitteren 2:2 gegen Winterthur im SRF-Interview die Frage, ob es der Jugendlichkeit der Mannschaft geschuldet sei, dass die Spieler mehrmals falsche Entscheidungen träfen. Dortmund gegen St. Pauli ebenfalls auch mit zwei Toren geführt – und den Sieg noch hergeschenkt (3:3). «Die haben zwar auch junge Spieler, aber auch alte. Man darf es nicht immer auf die Jungen schieben.»

Mögliche Aufstellung

Plange traf zwar im Startspiel gegen Luzern und zeigte beim 1:1 in Genf eine starke Leistung. Unentbehrlich ist der Neuzugang von Crystal Palace jedoch noch nicht. Möglich, dass Scheiblehner auf den erst letzten Donnerstag verpflichteten Spanier Oscar Clemente (25) setzt, der gegen Winti für Plange bereits eingewechselt wurde.

Hammel; Abels, Decarli, Paloschi; Marques, Hassane, Zvonarek, Stroscio; Asp Jensen, Clemente; Muci.

Wer fehlt?

Abrashi, Kabashi (beide verletzt).

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Hast du gewusst, dass...

… am Samstag in der Stockhorn Arena die Treter der Liga aufeinandertreffen? Sowohl Thun als auch GC begingen in den ersten vier Runden 62 Fouls – Super-League-Höchstwert.

Aufgepasst auf

Samuel Marques (20). Das Eigengewächs kommt immer mehr zum Zug, bereitete letzte Woche zwei Tore vor und rückt am Montag in Regensdorf erstmals bei der U21-Nati ein – für die Quali-Spiele in Estland (5.9.) und auf dem Brügglifeld gegen Albanien (8.9.). Im Aufgebot steht auch Tim Meyer (21).

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 4 Runden:

  1. Hassane 4,5
  2. Asp Jensen 4,3
  3. Plange 4,0

Hier gehts zu allen Hopper-Noten.

Der Schiedsrichter

Sandro Schärer (37). Der Schweizer Spitzenschiri kommt zum zweiten Super-League-Einsatz in dieser Saison. Er pfiff vor zehn Tagen das 5:0 von Champions-League-Debütant Bodö/Glimt gegen Sturm Graz in der Quali.

Der Gegner

Der FC Thun hat vor dem Duell mit GC einen fünften Spieler verpflichtet. Hier erscheint das Thun-Inside.

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Spieltag

Sa., Thun – GC, 18 Uhr
Sa., Winti – FCZ, 18 Uhr
Sa., Sion – Basel, 20.30 Uhr
So., Lausanne – St. Gallen, 14 Uhr
So., Servette – Luzern, 16.30 Uhr
So., YB – Lugano, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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