Koutsias macht die Wahnsinns-Wende in letzter Minute perfekt
3:13
Winterthur – Lugano 2:3:Koutsias macht die Wende in letzter Minute perfekt

Cimignanis Comeback
Vergessener Lugano-Flügel wird zum unerwarteten Matchwinner

Luganos Joker sticht: Yanis Cimignani (23) erzielt zwei Tore und bereitet den Siegtreffer vor. Der Flügelstürmer hofft nach seiner Glanzleistung auf eine Wende in seiner bisher komplizierten Saison.
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Der Held, den du nicht erwarteste: Yanis Cimignani.
Foto: freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Yanis Cimignani wird zum unerwarteten Matchwinner für Lugano in Winterthur
  • Cimignani erzielt zwei Tore und bereitet den Siegtreffer vor
  • Trainer Croci-Torti wechselte in dieser Saison 23 Torbeteiligungen ein
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Lugano bejubelt in Winterthur einen Matchwinner, den man vor dem Spiel nicht erwartet hat: Yanis Cimignani (23). Ausgerechnet der Franzose, dem in dieser Saison noch rein gar nichts gelungen ist. Null Tore in der Super League und nur ein Assist sind auf dem Etikett des Flügelstürmers gestanden. Viel zu wenig, um bei einem Meisterkandidaten für einen Platz in der Stammelf infrage zu kommen.

Entsprechend startet Cimignani auch in Winterthur trotz Sperre von Renato Steffen (33) wieder einmal von der Bank. Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit darf er ran – beim Stand von 0:2. Aussichtslos, denken einige auf der Tribüne – zumal die erste Hälfte Luganos unterirdisch war. Doch der Franzose belehrt alle eines Besseren. Er schiesst zwei Tore, knallt später den Ball an die Latte und bereitet in der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer vor.

Cimignanis Auferstehung

«Bis jetzt war es eine komplizierte Saison für mich. Jetzt hoffe ich, dass sie sich ab jetzt, mit dieser Leistung, zu einer guten entwickelt», erklärt Cimignani nach Spielschluss. Warum es ihm, der vor fünf Tagen seinen 23. Geburtstag gefeiert hat, bislang nicht gelaufen ist? «Ich weiss es nicht. Ich gebe immer alles. In jedem Training und in jedem Spiel. Aber bisher fehlte es mir an Konstanz.»

Mit der Einwechslung Cimignianis hat Trainer Mattia Croci-Torti (42) einmal mehr ein goldenes Händchen bewiesen. Wie Luzern-Coach Mario Frick (50) hat er in diesem Jahr nun 16 Torbeteiligungen eingewechselt. Davon will «Crus» nach dem Last-Minute-Sieg in Winterthur aber nichts wissen. Viel eher stellt er sich selber infrage. «Vielleicht war ich in der ersten Halbzeit nicht gut und habe vor dem Spiel alles falsche Entscheidungen getroffen.» Eine Aussage, die von Demut zeugt.

«Zum Glück haben sie ein gutes Gedächtnis»

Allerdings ist Croci-Tortis Aussage auch nachzuvollziehen. In den ersten 45 Minuten war sein Lugano nicht wiederzuerkennen. Da waren viele ungewohnte Fehler und unter den Spielern herrschte viel Diskussionsbedarf. Wäre es erlaubt, so hätte der Trainer alle elf Spieler ausgewechselt.

«Wir haben bis zur Pause vergessen, was es bedeutet, zu kämpfen. Aber gut, dass meine Mannschaft immerhin ein gutes Gedächtnis hat und sich nach der Pause daran erinnert hat», so Croci-Torti. Und zu seinem und Luganos Glück hat sich dann auch noch Cimignani daran erinnert, wie viel Potenzial eigentlich in ihm steckt.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
26
32
61
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
26
-46
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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