Carbonell ist schon wieder weg
FCL-Flop-Transfer in die Ferien geschickt

Zum Abschluss der Hinrunde spielt Luzern gegen den FC Basel. Nicht dabei sein wird Alex Carbonell. Der Spanier weilt bereits im Urlaub.
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Ist in Luzern definitiv noch nicht durchgestartet: Mittelfeldmann Alex Carbonell.
Foto: freshfocus
Marco Mäder

Er ist im September auf Wunsch von Trainer Fabio Celestini in die Innerschweiz gekommen. Von Valencia. Doch Alex Carbonell tut sich beim neuen Arbeitgeber schwer. Gegen YB anfangs Dezember ist er gleich an zwei Gegentoren mitschuldig. Gegen Vaduz zwei Wochen vorher fliegt er nach zwei Gelben innert 60 Sekunden vom Platz. Und schon gegen YB im Oktober hat sich jener Mann, der einst mit Lionel Messi bei Barça gespielt hat, drei Megaböcke geleistet.

Viel Druck für Carbonell

Zuletzt ist er gegen den FCZ vor einer Woche nicht zum Einsatz gekommen. Und am letzten Sonntag sind die Luzerner ohne den Spanier nach Lausanne gereist. Celestini erklärt, dass man mit Carbonell gemeinsam entschieden hat, ihn frühzeitig in die Winterpause zu schicken. «Auf Alex lastete viel Druck, wir haben uns dazu entschieden, ihn früher in die Weihnachtsferien zu seiner Familie in Spanien zu entlassen, dort kann er sich erholen und auf andere Gedanken kommen», erklärt Celestini nach der 1:2-Niederlage in Lausanne.

Wird er am 4. Januar, wenn die Luzerner mit der Vorbereitung für die Rückrunde beginnen, wieder zurück? «Er ist jetzt in Spanien, danach schauen wir weiter», meint Celestini nur. Vielversprechend hört sich das nicht unbedingt an.

Sportchef Remo Meyer möchte aber nichts überstürzen. Am Montag hat der Ex-Kicker zur Personalie Cabronell gemeint: «Bei neuen Spielern darf man nicht vorschnell urteilen.» Er weiss noch nicht, wie es mit dem zentralen Mittelfeldspieler weitergehen soll.

Celestini möchte einen Källström

Wird er nicht zurückkehren, hätte der FCL im Mittelfeld wohl Handlungsbedarf. Tsiy Ndenge fällt aufgrund einer Meniskusverletzung länger aus. Und Celestini wünscht sich mehr Persönlichkeit in seinem Team. «Die Führungsqualitäten und Abgezocktheit eines Kim Källström würden uns guttun», soll er zur «Luzerner Zeitung» gesagt haben. Nur: Der Ex-GC- und Arsenal-Star hat bereits vor drei Jahren seine Karriere beendet.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
Meisterschaftsrunde
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