Boss Canepa springt über seinen Schatten
Omeragic darf beim FCZ wieder Stammspieler sein

Obwohl er keinen neuen Vertrag unterschreibt, ist der im Sommer ablösefreie Becir Omeragic im ersten Spiel des Jahres wieder Zürcher Fixstarter. Das ist beim FCZ nicht selbstverständlich.
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Er ist wieder da: FCZ-Star Becir Omeragic (l.) steht beim Jahresauftakt gegen Luzern (Mohamed Dräger, r.) in der Startelf.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Einst träumte FCZ-Präsident Ancillo Canepa davon, dass Becir Omeragic (21) eine zweistellige Millionen-Summe an Ablöse einbringen könnte. Doch das Abwehr-Juwel wird Ende Saison Zürich ablösefrei verlassen. Eine Situation, die Canepa ziemlich gegen den Strich geht. «Bei mir kommen keine Spieler zurück, die uns ablösefrei verlassen haben», sagte er einst.

Im Herbst spukte gar das Gerücht herum, dass der aus allen Traktanden gefallene Omeragic ein Spielverbot habe, weil er keinen neuen Vertrag unterschreiben wollte. Das bestritt der FCZ stets vehement und verwies auf seine Seuchen-Monate mit Verletzungen, Krankheiten und Blessuren.

Letzten Samstag in Luzern ist das Gerücht definitiv Geschichte: Omeragic steht an seinem 21. Geburtstag erstmals seit dem 3. September wieder in der Startelf eines Ligaspiels.

Die Entscheidung liegt bei Henriksen

Gegen Canepas Prinzipien. Oder? Der FCZ-Boss erklärt die Situation am Medientermin vor der Partie beim FCL. «Es ist eine Enttäuschung da, dass er seinen Vertrag nicht verlängert, das ist nicht im Interesse des Klubs. Wir haben ihn ausgebildet, bei uns ist er zum Nationalspieler geworden», sagt Canepa. Aber er sagt auch: «Wir wollen ihn nicht verbannen. Es herrscht das Leistungsprinzip. Der Cheftrainer entscheidet, ob er spielt.»

Und weil Omeragic nach seinem Seuchenjahr in der Wintervorbereitung wieder gut in Form kam, beordert ihn Cheftrainer Bo Henriksen beim Auftakt sogleich ins Team.

Mittlerweile steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Genfer weitere FCZ-Spiele bestreiten wird. Gemäss Canepa gäbe es zwar Anfragen für einen Winter-Transfer, «aber es gibt von unserer Seite gewisse Erwartungen.»

Sprich: Zürich hofft, dass doch noch etwas Geld in die Kasse kommt. Dinamo Zagreb hatte starkes Interesse am Genfer mit kroatischen Wurzeln, doch nach Blick-Informationen ist der Wechsel kein Thema mehr. Letzten Sommer, als Omeragic nach seiner Meniskus-OP out war, waren Sampdoria und Reims interessiert. Bei einem Transfer innerhalb der Super League wäre Basel in der Pole-Position.

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