Basel leiht GC den Erfolg aus
Das steckt hinter dem verrückten Sène-Deal

Kaly Sène (20) ist bei GC derzeit nicht zu bremsen. Warum der Senegalese nicht beim FCB spielt – und weshalb ihn die Basler einst nach Zypern schickten.
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Haben gut lachen: GC-Coach Giorgio Contini und Kaly Sène.
Foto: keystone-sda.ch

Im Frühling postet Kaly Sène (20) auf Instagram einen Spruch, der heute wie ein Blick in die Zukunft wirkt: «Unterschätze nie einen schlafenden Löwen!» Damals sitzt der Senegalese beim FCB bloss auf der Tribüne, nun hat er für GC in drei Spielen vier Tore erzielt und zwei weitere aufgelegt.

Beim FCB besitzt Sène noch einen Vertrag bis Juni 2023, Basel leiht den Hoppers den Erfolg aus! Weil die Bebbi keine Verwendung für den Flügelspieler hatten. Seit diesem Sommer stehen ihm mit Stocker, Ndoyde, Millar und Fernandes vier Konkurrenten vor der Sonne, mit Afimico Pululu trainiert ein weiterer mit der U21. Auch, weil er auf einen Wechsel zu Grenoble verzichtet hatte.

Keine Arbeitsbewilligung

Sène hingegen ging zu GC und steht nun bei sechs Skorerpunkten in drei Spielen. Es ist nicht das erste Mal, dass der 20-Jährige vom FCB ausgeliehen wird. Als er von Juventus nach Basel wechselt, muss er erst für ein halbes Jahr nach Zypern, damit er in der Schweiz die Arbeitsbewilligung erhält. Die hat Sène seit der Rückrunde, kam dort beim FCB aber nur 58 Minuten zum Einsatz.

Zuvor spielte der mittlerweile 20-Jährige in der Jugend von Juventus Turin, ehe er vor einem Jahr im Tausch mit Abwehrjuwel Albian Hajdari (18) ins Joggeli wechselt. Dort wurde aus Sène ein schlafender Löwe.

Bei GC ist er nun erwacht. (skr)

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