Barrage gegen Vorgänger?
Espen-Coach Zeidler ist unter Druck

Vor einem Jahr wurde Giorgio Contini in St. Gallen entlassen. Sein Nachfolger Peter Zeidler kämpft weiter um Stabilität – und gegen den Barrage-Platz.
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Über Peter Zeidler und dem FCSG hängt die Barrage wie ein Damoklesschwert.
Foto: Keystone
Michael Schifferle

Am Mittwoch jährte sich in St. Gallen die Entlassung von Giorgio Contini – gelohnt hat sie sich zumindest nach Resultaten nicht. Der heutige Lausanne-Trainer wurde als Vierter gefeuert.

Nachfolger Peter Zeidler kämpft weiter um Stabilität. Böse Schwankungen sind die Normalität. Glaubt man, die Espen hätten an Konstanz gewonnen wie nach drei Zu-null-Spielen mit den beiden 0:0 gegen GC und Thun sowie dem kapitalen 1:0 in Neuchâtel – die nächste Niederlage folgt mit Gewissheit. Das 1:2 gegen Luzern vor 18'790 Fans zum 140-Jahr-Jubiläum war ein besonders schmerzhafter Rückschlag. Zeidler: «Die hat uns wehgetan. Da braucht man dann ein paar Tage, um das zu verarbeiten.»

Das Spiel war durchaus Sinnbild für die St. Galler in dieser Saison: Sie starten furios, müssten führen, berauschen die wunderbare Kulisse – die Punkte greift sich aber der Gegner. Selbst innerhalb eines Spiels schwanken die Espen zu oft. Individuelle Fehler sind Ausdruck dessen. Und betreffen alle – nicht bloss den 17-jährigen Leonidas Stergiou, dem es gegen den FCL passierte.

Barrage gegen Contini?

Zeidler: «Wir wissen, dass wir besser spielen können und auch besser spielen müssen, um dann auch gegen den grossen FC Basel zu bestehen.»

Die Barrage hängt weiter wie ein Damoklesschwert über dem Kybunpark. Hätten die Espen gegen Xamax nicht gewonnen – sie wären Neunter. In der Barrage träfen die Espen womöglich auf Lausanne mit Trainer Contini. Ein Szenario, das viele in St. Gallen besonders fürchten.

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