Aussetzer nach VAR-Chaos
Liga sperrt GC-Fink für Schiri-Beleidigung

Bradley Fink sah beim 3:2-Heimsieg der Grasshoppers als Ersatzspieler die Rote Karte. Dafür wird er nun für drei Partien gesperrt. Der Szene am Samstag ging eine kuriose Panne des Videoschiedsrichters voraus.
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Bradley Fink wird wegen Schiri-Beleidigung für drei Spiele gesperrt. (Archivbild)
Foto: keystone-sda.ch

Gut zehn Minuten sind gespielt, als Abubakar am Samstag zur vermeintlichen GC-Führung gegen SLO trifft. Schiedsrichter Nico Gianforte (31) und sein Gespann nehmen das Tor wegen einer Offsideposition zurück, um dann nach Rücksprache mit dem Videoschiedsrichter doch auf den Mittelkreis zu zeigen. Der aus GC-Sicht positive Tor-Entscheid resultiert jedoch aus einem Kommunikationsfehler unter den Unparteiischen, sodass der Treffer fünf Sekunden nach dem zweiten Torjubel erneut annulliert wird. 

Basel-Leihgabe Bradley Fink (21) brachte das VAR-Chaos so sehr auf die Palme, dass er sich zu einer Beleidigung in Richtung Schiedsrichter hinreissen liess und die Rote Karte sah – notabene als Ersatzspieler auf der Bank. Für dieses Vergehen wird der Stürmer nun für drei Spiele gesperrt. Somit steht er den Hoppers im Abstiegskampf erst wieder am letzten Spieltag der Relegation Round gegen Lausanne Sport zur Verfügung. Auch im sehr wahrscheinlichen Falle eines Barrage-Duells gegen Thun oder Sion wäre Fink dann wieder spielberechtigt. (cst)

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