Aus interessiertem Klub macht er ein Geheimnis
FCB-Petretta bringt sich selber für Serie A ins Spiel

Seit Raoul Petretta (24) sechs Jahre alt ist, spielt er für den FC Basel. Doch bald läuft sein Vertrag am Rheinknie aus – und der Linksverteidiger liebäugelt mit einem Wechsel in das Heimatland seines Vaters.
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Dieser Jubel ist Freundin Katia gewidmet, verrät Raoul Petretta im Interview mit «Calciomercato».
Foto: keystone-sda.ch

Nur zu gerne erinnert sich Raoul Petretta an den Moment, als sich ein ganzes italienisches Dorf in einer Bar versammelte, um ein Spiel von ihm zu schauen: 2017 war es, bei seinem Königsklassen-Debüt, bei der 5:0-Gala des FCB gegen Benfica.

«Ich war der erste Spieler aus Volturara, der in der Champions-League spielte», erklärt er in einem Interview mit «Calciomercato». «Und nach dem Spiel haben mich alle angerufen und mir gratuliert», fügt er an.

Dieses Geheimnis will Petretta nicht lüften

Volturara, 3'000-Seelen-Gemeinde in der Nähe von Neapel, Heimatort seines Vaters. «Ich wäre gerne öfter dort», sagt Petretta. Nun, das FCB-Eigengewächs schwärmt nicht nur von Volturara, sondern allgemein von Italien, von der Serie A: «Da würde ich sehr gerne spielen. Egal, bei welchem Team, ich möchte einfach spielen.» Bei den Baslern ist Petretta einer der vielen Spieler, deren Verträge im Juni 2022 auslaufen.

Und der Torschütze vom vorletzten Wochenende (3:1 gegen Luzern) offenbart dem italienischen Fussball-Portal, dass er sogar schon einmal Kontakt mit einem Serie-A-Verein gehabt hat: «Aber ich möchte ihn nicht nennen, denn weil mein Vertrag ausläuft, könnte sich wieder etwas ergeben.»

Auch Cabral flirtet mit Serie A

Auf dem Radar vieler Serie-A-Teams dürfte sich Petretta auch deswegen befinden, weil er vor drei Jahren in die italienische U21-Nationalmannschaft berufen wurde – und zusammen mit Locatelli, Mancini oder Calabria auf dem Platz stand.

Noch viel weiter oben auf dem Zettel der italienischen Top-Klubs steht wohl ein anderer FCB-Star: Arthur Cabral. Petretta verrät über seinen Teamkollegen: «Er hat sich bei mir schon nach der Serie A erkundigt.» (str)

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23
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