Aus gesundheitlichen Gründen
Schiedsrichterin Blanco leitet ihr letztes Spiel

Schiedsrichterin Désirée Blanco pfeift am Sonntag im St. Jakob-Park ihr letztes Spiel. Die Bernerin tritt aus gesundheitlichen Gründen per sofort zurück, nachdem bei einer kardiologischen Untersuchung im August Auffälligkeiten festgestellt wurden.
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Schiedsrichterin Désirée Blanco beendet aus gesundheitlichen Gründen per sofort ihre Karriere.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Andri BäggliRedaktor Sport

Schiedsrichterin Désirée Blanco wird beim Spiel zwischen dem FC Basel und Lugano zum letzten Mal im Einsatz stehen. Wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) in einer Medienmitteilung schreibt, tritt die 43-Jährige auf eigenen Wunsch hin per sofort zurück. Eigentlich war der Rücktritt der Bernerin erst auf Ende dieser Saison geplant, doch aus gesundheitlichen Gründen erfolgt dieser Schritt nun schon früher. «Bei Blanco, der vor vier Jahren ein Herzschrittmacher eingesetzt worden war, zeigten sich Anfang August bei der letzten kardiologischen Kontrolle Auffälligkeiten», so der Verband.

Blanco kommt in der Mitteilung selbst zu Wort und erklärt ihren Entscheid: «Dies hat mich dazu gebracht, die Prioritäten neu zu setzen. Ich fühle mich grundsätzlich kerngesund, topfit und darf weiterhin Sport treiben, einfach nicht mehr länger auf diesem Niveau. So sehr ich Spitzenfussball und die Schiedsrichterei liebe, möchte ich meine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen.» Doch nicht nur die Gesundheit sei ein Faktor bei der Entscheidung gewesen, sondern auch neue Aufgaben in ihrem familiären und beruflichen Umfeld.

Blanco, die selbst Fussballerin und 13-fache Nati-Spielerin war, hatte 2009 mit ihrer Schiedsrichter-Karriere begonnen. Insgesamt leitete Blanco 67 Partien der Männer – das 68. und letzte Spiel steht am Sonntag im St. Jakob-Park an. «Wir gratulieren Désirée Blanco zu einer sprichwörtlich aussergewöhnlichen Karriere. Sie hat es von der Nationalspielerin zur Schiedsrichterin auf internationalem Niveau geschafft und die vakant gewordene Rolle als nationale Nummer 1 der Frauen-Referees sogleich nahtlos übernommen, mit der Weuro-Teilnahme 2025 als Krönung», sagt Dani Wermelinger, Chef Ressort Spitzenschiedsrichter. «Wir bedauern ihren Rücktritt und wünschen ihr für die private wie berufliche Zukunft nur das Beste.»

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
7
12
15
2
FC Lugano
FC Lugano
0:1
6
10
15
3
FC Basel
FC Basel
1:0
7
3
13
4
FC Sion
FC Sion
2:1
6
3
12
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
6
1
10
6
FC Luzern
FC Luzern
7
-3
9
7
FC Thun
FC Thun
1:2
6
-6
7
8
FC Zürich
FC Zürich
7
-7
7
9
FC Vaduz
FC Vaduz
7
-1
6
10
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
7
-3
6
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
6
-5
5
12
Servette FC
Servette FC
6
-4
4
Meisterschaftsrunde
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